Der Omnismus ist eine religionsphilosophische Einstellung, die jeder Religion Zugeständnisse an die Wahrheit macht. Er kann als extreme Form des Synkretismus betrachtet werden.
Herkunft Das Wort Omnismus ist zusammengesetzt aus lateinisch omnis ‚jeder‘ und dem Suffix -ismus.
Verwendung Die erste nachweisliche Verwendung des Begriffes „omnism“ geht auf den englischen Juristen und Schriftsteller Philip James Bailey zurück.Bailey, Philip James (1872). Festus: a poem (3rd ed.). University of California Libraries: James Miller, S. 186. Abgerufen am 16. Dezember 2016. Im Anschluss daran ist im Englischen omnist definiert als
Joseph Mangina, Professor für Systematische Theologie, beschreibt Omnism so:
Der deutsche Ausdruck Omnismus findet sich z. B. bei Karl Theodor Keim 1897 als Ausdruck für eine gleichberechtigte Verehrung aller Götter nebeneinander in der Antike.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Universalismus (Religionswissenschaft) Kategorie:Religionsphilosophie Kategorie:Theismus