Restaurant Brands International (RBI) ist ein Unternehmen der Systemgastronomie mit Hauptsitz in Oakville, Kanada.

Das Unternehmen entstand 2014 aus der Fusion von Burger King mit der kanadischen Schnellrestaurantkette Tim Hortons. Neben diesen beiden Marken gehören auch die US-amerikanischen Ketten Popeyes Louisiana Kitchen und Firehouse Subs zu RBI.

Unter den vier RBI-Marken werden Schnellrestaurants an weltweit über 30.500 Standorten in mehr als 100 Ländern im Franchisemodell betrieben; zudem betreibt das Unternehmen weitere knapp 140 Standorte selbst. RBI beschäftigt 6.400 Mitarbeiter, in dieser Zahl sind die Angestellten der Franchisepartner jedoch noch nicht eingefasst. Hauptaktionär des Unternehmens ist mit einem Anteil von über 50 % die brasilianische Investmentgesellschaft 3G Capital.

Geschichte Restaurant Brands International entstand im Dezember 2014 durch die knapp 12,5 Milliarden US-Dollar schwere Fusion der US-amerikanischen Burger-Kette Burger King und der kanadischen Kaffeehauskette Tim Hortons. Hinter dem Deal stand die brasilianische Investmentgesellschaft 3G Capital, unterstützt durch eine Milliardeninvestition von Berkshire Hathaway. Das Ziel war die Schaffung eines globalen Fast-Food-Giganten, um insbesondere die internationale Expansion von Tim Hortons voranzutreiben.

In den Folgejahren baute RBI sein Portfolio weiter aus. 2017 wurde die Kette Popeyes Louisiana Kitchen für 1,8 Milliarden Dollar übernommen, gefolgt von Firehouse Subs im Jahr 2021.

Siehe auch

S&P/TSX 60 Liste der umsatzstärksten systemgastronomischen Konzepte in Deutschland

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