mini|Blick über den Aufseßplatz; rechts im Bild befindet sich der Nymphenbrunnen Der Aufseßplatz ist ein Platz in Nürnberg. Er ist nach dem Gründer des Germanischen Nationalmuseums Hans von Aufseß (1801–1872) benannt.
Lage Der Platz befindet sich im Nürnberger Stadtteil Galgenhof. Nördlich des Platzes verläuft die Peter-Henlein-Straße und südlich davon die Landgrabenstraße. Von Westen kommend mündet die Wiesenstraße in ihn ein, von Osten kommend die Breitscheidstraße.
Geschichte und Gestaltung Ab 1876 entstand eine erste, repräsentative Prachtanlage. Im Herzen der Anlage befindet sich der Nymphenbrunnen. Dieser Brunnen wurde im Jahr 1895 durch den Besitzer der Fränkischen Schuhfabrik, Maximilian Brust, gestiftet. Gestaltet wurde der Brunnen durch Fritz Radow. Am Rand wurde eine Wettersäule errichtet. Am Platz befanden sich etliche Prachthäuser, die im Stil der Neurenaissance beziehungsweise im so genannten Nürnberger Stil der Neugotik erbaut waren.
Der markanteste Bau am Platz war das 1926 eröffnete Kaufhaus Schocken, später Merkur, Horten, zuletzt Kaufhof mit Horten-Waben versehen. Es wurde 2021 abgerissen, geplant ist gemischte Bebauung unter dem Namen „Schocken-Carré“.Selbstdarstellung auf der Projekt-Website des Investors, abgerufen am 15. Februar 2026 Die (Stand: Februar 2026) brachliegende und mit Grundwasser vollgelaufene Baustelle wird von den Anwohnern als „Lago di Aufsess“ verspottet und gilt wegen Mücken und Ratten als Schandfleck. Der Investor Ten Brinke soll sich nach Angabe der Stadt weigern, geförderten Wohnraum zu bauen.Genervte Anwohner und Spott im Netz über Baugrube "Lago di Aufseß". BR24, etwa September 2026 (bei YouTube)
Verkehr Am U-Bahnhof Aufseßplatz hält die Linie 1 der Nürnberger U-Bahn. Des Weiteren wird der Platz von den Straßenbahnlinien 5, 6, 10 und 11 angefahren.
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