mini|alternativtext=Blick auf Karabiga von der Uferstraße, das Marmarameer hat hier einen sanften, wie mit einem Zirkel geschlagenen Verlauf einer Bucht, den die Besiedlung nachzeichnet|Blick auf Karabiga von der Uferstraße, rechts eine Bucht des Marmarameers KarabigaKarabiğa (Approved) at GEOnet Names Server, United States National Geospatial-Intelligence Agency (KarabugaKarabuga (Variant) at GEOnet Names Server, United States National Geospatial-Intelligence Agency) ist eine Gemeinde im Bezirk Biga in der Provinz Çanakkale in der türkischen Marmararegion. Sie liegt an der Mündung des Flusses Biga an der kleinen, nach Osten gewandten Bucht von Karabiga.Karabiğa Limanı (Approved) at GEOnet Names Server, United States National Geospatial-Intelligence Agency Ihre antiken Namen waren Πρίαπος (Priapos) und in der Römerzeit Ali.Priapus (Variant) at GEOnet Names Server, United States National Geospatial-Intelligence Agency

Geschichte Karabiga wurde in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts v. Chr. als milesische Kolonie gegründet. Sein Name geht auf den Gott Priapos zurück. Strabon erwähnt, dass im Umland Weinproduktion betrieben wurde.Strabon XIII, S. 587 Thukydides weist auf einen Marinestützpunkt bei Priapos hin.Thukydides VIII, S. 107 334 v. Chr. ergab sich die Stadt Alexander dem Großen auf seinem Feldzug im Vorfeld der Schlacht am Granikos kampflos.Arrian Campaigns of Alexander I, S. 13

Im Oströmischen Reich war die Stadt als PegaeNorwich, John Julius (2006) The Middle Sea: A History of the Mediterranean Doubleday, New York, Seire 103, ISBN 978-0-385-51023-3 bekannt und besaß eine byzantinische Festung.Setton, Kenneth M.; Hazard, Harry W. und Zacour, Norman P. (1980) A History of the Crusades: The Impact of the Crusades on Europe University of Wisconsin Press, Madison, Wisconsin, Seite 241, ISBN 978-0-299-10744-4

Während der alliierten Besetzung nach dem Ersten Weltkrieg war Karabiga Teil der Gebietsforderungen Ahmed Anzavurs für seinen Versuch, das Gebiet vor den türkischen Nationalisten zu bewahren. Er wurde im April 1921 unweit von Karabiga von den Nationalisten im Bündnis mir Arnavud Rahman getötet.Gingeras, Ryan (2009) Sorrowful Shores: Violence, ethnicity, and the end of the Ottoman Empire, 1912–1923 Oxford University Press, Oxford, England, Seiten 106 and 118, ISBN 978-0-19-956152-0

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