Leo Werner Florentin Schwedler (* 17. Juli 1903 in Berlin; † 30. Juli 1973 ebenda) war ein deutscher Kameramann.

Leben und Wirken Der Sohn des Kaufmanns Aloys Schwedler und dessen Frau Elise, geb. Gliemann,Landesarchiv Berlin, Geburtsregister Standesamt Berlin X b, Nr. 2658/1903 (online auf Ancestry, kostenpflichtig). besuchte eine Oberrealschule und begann seine Filmlaufbahn 1917 als technischer Assistent im Filmpalast Puhlmann. Nach Zwischenstationen bei Filmverleih und -vertrieb wurde er als Kameraassistent für die Greenbaum-Film engagiert. Ab 1926 drehte er – nun als hauptverantwortlicher Kameramann – für verschiedene rumänische Filmgesellschaften. 1934 kehrte er ins Deutsche Reich zurück.Bundesarchiv, Akten der Reichsfilmkammer, Personalakte Leo Schwedler, R 9361-V/113042 (vgl. Eintrag im Archivportal-D).

Für die Filmaufnahmen über die Olympischen Sommerspiele 1936 wurde Schwedler von der Olympia-Film G.m.b.H. der Regisseurin Leni Riefenstahl als Kameramann verpflichtet.Rainer Rother: Leni Riefenstahl. Die Verführung des Talents. Henschel, Berlin 2000, ISBN 978-3-89487-360-8, S. 266.Rob White, Edward Buscombe (Hrsg.): British Film Institute Film Classics. Band 1. Fitzroy Dearborn, London/New York 2003, ISBN 978-1-5795-8328-6, S. 403. Dem Dokumentarfilm blieb er auch nach dem Zweiten Weltkrieg verbunden.

Leo Schwedler, zuletzt in Berlin-Spandau wohnhaft, starb knapp zwei Wochen nach seinem 70. Geburtstag im Krankenhaus Moabit.Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Tiergarten von Berlin, Nr. 1363/1973 (vgl. Namensverzeichnis zum Sterberegister 1973; PDF; 82 MB).

Filmographie

Weblinks

Einzelnachweise

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