Der DHB-Pokal der Frauen 2018/19 war die 45. Austragung des wichtigsten deutschen Hallenhandball-Pokalwettbewerbs für Frauen. DHB-Pokalsieger 2019 wurde der Thüringer HC, der im Finale die SG BBM Bietigheim mit 24:23 bezwang. Titelverteidiger VfL Oldenburg schied bereits im Achtelfinale aus.

Teilnehmende Mannschaften Folgende Mannschaften waren für den DHB-Pokal der Frauen 2018/19 qualifiziert: Bundesliga 2. Bundesliga 3. Liga Oberligen 5. Liga und tiefer Thüringer HC SG BBM Bietigheim Buxtehuder SV Borussia Dortmund TuS Metzingen Frisch Auf Göppingen TSV Bayer 04 Leverkusen HSG Blomberg-Lippe VfL Oldenburg HSG Bad Wildungen Vipers TV Nellingen HSG Bensheim/Auerbach Neckarsulmer Sport-Union HC Rödertal SG Handball Rosengarten SV Union Halle-Neustadt Kurpfalz-Bären SG H2Ku Herrenberg SG 09 Kirchhof TV Beyeröhde BSV Sachsen Zwickau VfL Waiblingen Füchse Berlin Reinickendorf 1. FSV Mainz 05 SV Werder Bremen TG Nürtingen DJK/MJC Trier TV Hannover-Badenstedt HCD Gröbenzell Staffel Nord: TSV Nord Harrislee SV Grün-Weiß Schwerin Frankfurter HC Staffel Ost: SC Markranstädt Staffel West: TV Aldekerk Staffel Süd: TSG Ketsch II SG BBM Bietigheim II

Bayernliga: ASV Dachau OL Hamburg – Schleswig-Holstein: SC Alstertal-Langenhorn OL Hessen: HSG Weiterstadt-Braunshardt-Wfd. Mitteldeutsche OL: Thüringer HC II OL Niedersachsen: Hannoverscher SC Nordseeliga: SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn

Oberliga Ostsee-Spree BFC Preussen Berlin RPS-Liga: TV Bassenheim HSV Püttlingen VTV Mundenheim OL Westfalen: Königsborner SV TVE Netphen Regionalliga Nordrhein: HC Gelpe/Strombach Südbadenliga: ASV Ottenhöfen 1. Nordliga Sachsen-Anhalt: SV Oebisfelde 1895 Landesliga Lüneburg: TSV Wietze Die aufgeführten Ligazugehörigkeiten entsprechen denen der Saison 2017/18. Sie waren gemäß den Durchführungsbestimmungen für die Festlegung des Heimrechts in den Pokalrunden bis einschließlich des Achtelfinals relevant: Trafen zwei Mannschaften aus Vereinen aufeinander, von denen eine in einer höheren Spielklasse gemeldet wurde, hatte die jeweils andere Mannschaft Heimrecht. Bei allen anderen Pokalmeisterschaftsspielen hatte der zuerst geloste Verein Heimrecht.Vgl. Durchführungsbestimmungen, Punkt 35, S. 5.

Hauptrunden 1. Runde An der 1. Runde nahmen noch keine der 13 Bundesligisten der Saison 2017/18 teil, die nicht abgestiegen sind. Die Auslosung fand am 30. Juni 2018 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga Frauen in Rotenburg an der Fulda statt, wobei die einzelnen Partien aus vier regional aufgeteilten Losgruppen von Berndt Dugall, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der HBF, gezogen wurden. Die Spiele des DHB-Pokals 2018/19 begannen am 30. August 2018 mit der Partie TVE Netphen gegen den HC Gelpe/Strombach; die weiteren Begegnungen der 1. Runde fanden am Wochenende 1./2. September 2018 statt. Die Gewinner zogen in die 2. Runde ein.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Losgruppe Nord: 1. September 2018 15:30 Uhr SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn – TSV Nord Harrislee 17:31 (8:15) 18:00 Uhr SC Alstertal-Langenhorn – SV Werder Bremen 16:28 (12:14) 2. September 2018 16:00 Uhr Hannoverscher SC – HL Buchholz 08-Rosengarten 16:37 (10:16)   kampflos weiter: SV Grün-Weiß Schwerin Losgruppe Ost: 1. September 2018 15:30 Uhr BFC Preussen Berlin – SV Union Halle-Neustadt 21:42 (10:16) 16:00 Uhr SV Oebisfelde 1895 – Frankfurter HC 11:35 (2:18) 16:00 Uhr Thüringer HC II – HC Rödertal 20:33 (9:18) 18:00 Uhr Königsborner SV – Füchse Berlin 19:36 (12:21) 19:00 Uhr SC Markranstädt – BSV Sachsen Zwickau 22:26 (7:16) Losgruppe West: 30. August 2018 20:00 Uhr TVE Netphen – HC Gelpe/Strombach 31:30 (15:15) 1. September 2018 17:00 Uhr TV Aldekerk – TV Beyeröhde 21:39 (9:19) 18:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 – Kurpfalz Bären 26:22 (11:14) 19:30 Uhr TV Bassenheim – DJK/MJC Trier 26:28 (11:12) 2. September 2018 16:00 Uhr HSV Püttlingen – SG 09 Kirchhof 10:39 (4:20) Losgruppe Süd: 1. September 2018 18:00 Uhr ASV Ottenhöfen – TG Nürtingen 13:53 (7:28) 18:00 Uhr VTV Mundenheim – SG BBM Bietigheim II 23:30 (13:15) 19:30 Uhr HSG Weiterstadt-Braunshardt-Wfd. – VfL Waiblingen 18:31 (8:15) 2. September 2018 14:00 Uhr ASV Dachau – HCD Gröbenzell 22:39 (7:18) 16:00 Uhr TSG Ketsch II – SG H2Ku Herrenberg 21:31 (12:12)

2. Runde Neben den siegreichen Mannschaften der 1. Runde nahmen an der 2. Runde auch die 13 Bundesligisten der Saison 2017/18 teil, die nicht abgestiegen sind. Ausgelost wurden die Partien der 2. Runde am 4. September 2018 in der HBF-Geschäftsstelle in Dortmund; „Losfee“ war die ehemalige deutsche Nationalspielerin Stella Kramer. Die Auslosung erfolgte in zwei Losgruppen, die nach geographischen Gesichtspunkten eingeteilt waren. Die Spiele der 2. Runde wurden am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) sowie am Wochenende 6./7. Oktober 2018 ausgetragen; außerdem fand das Bundesligisten-Duell zwischen Titelverteidiger VfL Oldenburg und der HSG Bad Wildungen Vipers am 14. Oktober statt. Die Gewinner zogen in das Achtelfinale ein.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Losgruppe Nord: 3. Oktober 2018 18:00 Uhr Thüringer HC – HSG Blomberg-Lippe 41:31 (19:13) 6. Oktober 2018 16:00 Uhr HL Buchholz 08-Rosengarten – Buxtehuder SV 19:29 (11:14) 17:00 Uhr SV Grün-Weiß Schwerin – Borussia Dortmund 16:51 (10:22) 17:30 Uhr TVE Netphen – Frankfurter HC 26:29 (11:13) 19:00 Uhr TSV Nord Harrislee – TSV Bayer 04 Leverkusen 23:41 (9:20) 19:30 Uhr Füchse Berlin – SV Werder Bremen 20:19 (12:9) 7. Oktober 2018 16:30 Uhr TV Beyeröhde – SV Union Halle-Neustadt 21:26 (10:14) 14. Oktober 2018 16:30 Uhr VfL Oldenburg – HSG Bad Wildungen Vipers 29:28 (16:18) Losgruppe Süd: 3. Oktober 2018 17:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 – SG BBM Bietigheim 18:41 (9:22) 6. Oktober 2018 16:00 Uhr VfL Waiblingen – HCD Gröbenzell 28:27 (14:11) 17:00 Uhr BSV Sachsen Zwickau – Frisch Auf Göppingen 28:34 (14:16) 17:30 Uhr HC Rödertal – Neckarsulmer Sport-Union 25:31 (12:17) 18:00 Uhr SG BBM Bietigheim II – TuS Metzingen 0:0 18:00 Uhr DJK/MJC Trier – TV Nellingen 26:28 (12:12) 19:30 Uhr SG 09 Kirchhof – HSG Bensheim/Auerbach 30:35 (16:18) 20:00 Uhr TG Nürtingen – SG H2Ku Herrenberg 25:21 (12:6)

Achtelfinale Das Achtelfinale wurde am 3. November 2018 ausgespielt; zwei Partien, darunter das Derby zwischen SG BBM Bietigheim und Frisch Auf Göppingen, fanden vorgezogen am 31. Oktober statt. Die Auslosung des Achtelfinales wurde am 10. Oktober 2018 im Vorfeld der Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und dem Thüringer HC vorgenommen; die Lose zog die Co-Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, Heike Horstmann. Die Sieger der einzelnen Partien zogen in das Viertelfinale ein.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis 31. Oktober 2018 20:00 Uhr SG BBM Bietigheim – Frisch Auf Göppingen 30:24 (16:12) 20:00 Uhr Füchse Berlin – Thüringer HC 17:43 (8:19) 3. November 2018 16:00 Uhr Frankfurter HC – Borussia Dortmund 24:33 (14:18) 17:30 Uhr HSG Bensheim/Auerbach – Buxtehuder SV 25:29 (13:15) 18:00 Uhr SV Union Halle-Neustadt – VfL Waiblingen 30:29 (14:12) 19:30 Uhr TSV Bayer 04 Leverkusen – TV Nellingen 29:26 (15:15) 20:00 Uhr TuS Metzingen – VfL Oldenburg 34:21 (17:11) 20:00 Uhr TG Nürtingen – Neckarsulmer Sport-Union 20:32 (8:14)

Titelverteidiger VfL Oldenburg schied nach einer deutlichen 21:34-Niederlage in Metzingen aus.

Viertelfinale Im Anschluss an die Bundesligapartie zwischen Borussia Dortmund und dem Buxtehuder SV wurde am 7. November 2018 das Viertelfinale von Reinhard Rauball, dem Präsidenten des Fußball-Ligaverbands DFL, ausgelost. Die einzelnen Partien fanden vorgezogen am 9. Januar sowie am 13. Januar 2019 statt. Die Gewinner der Viertelfinalspiele qualifizierten sich für das Final Four.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis 9. Januar 2019 19:30 Uhr Neckarsulmer Sport-Union – TuS Metzingen 19:25 (12:13) 20:00 Uhr SG BBM Bietigheim – Buxtehuder SV 24:22 (11:12) 13. Januar 2019 15:00 Uhr Thüringer HC – Borussia Dortmund 24:19 (12:8) 16:00 Uhr SV Union Halle-Neustadt – TSV Bayer 04 Leverkusen 35:31 (15:10)

Eine große Überraschung gelang dabei dem bis dato in der Bundesliga noch sieglosen Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt mit dem 35:31-Sieg gegen den Ligakonkurrenten Bayer 04 Leverkusen – dem ersten Pflichtspielsieg gegen einen Erstligisten nach rund 20 Jahren. Mit dem Einzug ins Final Four feierte der SV Union Halle-Neustadt vor knapp 400 Zuschauern in der Erdgas Sportarena den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Final Four Zum zweiten Mal nach 2018 fand das Final Four unter der Bezeichnung OLYMP Final4 als eigenständige Veranstaltung in der Stuttgarter Porsche-Arena statt, das von der HBF ausgerichtet wurde. Gespielt wurde am Wochenende 25./26. Mai 2019.

Halbfinale Am 23. Januar 2019 wurden im Anschluss an das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen der SG BBM Bietigheim und dem Thüringer HC die beiden Halbfinalbegegnungen des Final Four ausgelost. Die Lose zog der ehemalige Fußballtorwart Timo Hildebrand, der 2007 mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister wurde.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis 25. Mai 2019 15:00 Uhr Thüringer HC – TuS Metzingen 35:25 (18:14) 17:30 Uhr SG BBM Bietigheim – SV Union Halle-Neustadt 32:26 (17:12)

Gemäß den Durchführungsbestimmungen werden die Halbfinalspiele bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit sofort durch Siebenmeterwerfen entschieden.Vgl. Durchführungsbestimmungen, Punkt 39, S. 6.

Spiel um Platz 3 Die Verlierer der beiden Halbfinalbegegnungen trafen am 26. Mai 2019 um 12:30 Uhr im Spiel um Platz 3 aufeinander.

Datum, Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis 26. Mai 2019, 12:30 Uhr TuS Metzingen – SV Union Halle-Neustadt 35:22 (15:11)

Finale Die Sieger der beiden Halbfinalbegegnungen spielten am 26. Mai 2019 um 15 Uhr im Finale um den Titel des Deutschen Pokalsiegers 2019.

Datum, Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis 26. Mai 2019, 15:00 Uhr Thüringer HC – SG BBM Bietigheim 24:23 (13:12)

Weblinks Offizielle Website zum DHB-Pokal der Frauen OLYMP Final4 auf den offiziellen Seiten der HBF

DHB-Pokal der Frauen 2018/19 auf SIS-Handball.de DHB-Pokal der Frauen 2018/19 auf bundesligainfo.de

Einzelnachweise

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