Klobenmühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Diespeck im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Klobenmühle liegt in der Gemarkung Diespeck.
Geografie Die Einöde liegt am Ostufer der Aisch. Unmittelbar südlich des Ortes mündet der Sachsenbach als rechter Zufluss in die Aisch. Im Westen jenseits der Aisch liegt das Flurgebiet Pfindlesgraben. Ein Anliegerweg führt 150 Meter nordöstlich zur Bundesstraße 470 bei Diespeck.
Geschichte Der Ort wurde 1418 als „müle“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname Klobenmühle bezieht sich laut Döllner (S. 123) auf den Familiennamen „Klob“.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Klobenmühle zur Realgemeinde Diespeck. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Das Anwesen hatte das Kastenamt Neustadt an der Aisch als Grundherrn.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 88. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Klobenmühle die Hausnummer 104 des Ortes Diespeck. Ursprünglich befand sich die „Colbenmühl“ am Westufer der Aisch. Nachdem die Mühle 1797 abgebrannt ist, wurde sie am Ostufer neu errichtet.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 534.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Klobenmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Diespeck und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Diespeck zugeordnet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 184 f.
Baudenkmal Haus Nr. 1: Mühle
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 10 9 8 7 14 10 10 6 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes Baptist (Diespeck) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Diespeck) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1418 Kategorie:Ort an der Aisch