Agelmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet von Münchsteinach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).
Geographie Die Einöde lag am Achelbach, einem rechten Zufluss der Steinach, ca. 200 Meter westlich von Münchsteinach. Heute befindet sich an ihrer Stelle Haus Nr. 18 der Bachstraße.Agelmühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme)
Geschichte Der Ort wurde im Gemeindeverzeichnis erstmals 1587 erwähnt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Agelmühle zur Realgemeinde Münchsteinach. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Das Anwesen hatte das brandenburg-bayreuthische Klosteramt Münchsteinach zum Grundherrn.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 114. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Agelmühle die Hausnummer 20 des Ortes Münchsteinach.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Agelmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Münchsteinach und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Münchsteinach zugeordnet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 187. Bis 1897 war die Mühle in Betrieb, dann wurde der Gesamtbesitz zerschlagen und das Anwesen abgerissen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885Einwohner 4 9 7 8 19HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und 1885 als Wohngebäude. 1 2 1 2Quelle
Religion Der Ort war seit der Reformation evangelisch-lutherisch und nach St. Nikolaus gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Münchsteinach) Kategorie:Wüstung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1587 Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim