Klaus Bendixen (* 14. Dezember 1924 in Hannover; † 30. September 2003 in Heilbronn) war ein deutscher Maler und Kunsthochschulprofessor.
Leben Bendixen, der den Nachnamen der Mutter trug, absolvierte nach seinem Kriegseinsatz von 1942 bis 1945 an der Ostfront zunächst eine Lehre zum Steinmetz. Danach studierte er von 1947 bis 1949 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Fritz Griebel. Er setzte das Studium von 1949 bis 1953 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart fort. Dort war er Meisterschüler bei Willi Baumeister. 1955 wurde er Mitglied im Deutschen Künstlerbund. 1956 heiratete er die ebenfalls in Stuttgart als Meisterschülerin Manfred Henningers ausgebildete Hal Busse. Gemeinsam gehörten sie zu dieser Zeit der nationalen und internationalen Avantgarde an.
1961 folgte er dem Ruf an die Hochschule für bildende Künste Lerchenfeld nach Hamburg, um bis 1989 als ordentlicher Professor für Malerei zu wirken. Bendixen arbeitete oft in seinem italienischen Atelier in Ligurien, das er 1980 bezogen hatte. Heute arbeitet seine 1959 geborene Tochter Katarina, die seit ihrem Kunststudium in Hamburg als Malerin tätig ist, in diesem Atelier. Während ihre Mutter in Heilbronn wohnt, ist die kleine Gemeinde Diano Marina in Ligurien, ihr Lebensmittelpunkt. Der Linguist und Mediävist, Ordinarius für Germanische Philologie der Universität Münster Jost Trier war sein Onkel.der Avantgarde in Szene gesetzt. Teil 8: Das „Grüne Bild“ von Hal Busse fand nach zwei Umzügen einen würdigen Platz
Klaus Bendixen starb am 30. September 2003 in Heilbronn.
Über die Malerei Bendixens
Auszeichnungen 1953/54 und 1954/55: Kunstpreis der Jugend des Verbands Bildender Künstler Württemberg e. V. 1961: Stipendium der Villa Massimo, Rom
Einzelnachweise
Weblinks Klaus Bendixen bei artnet
Kategorie:Maler (Hamburg) Kategorie:Hochschullehrer (HFBK Hamburg) Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1924 Kategorie:Gestorben 2003 Kategorie:Mann