Die Liste der Stolpersteine in Düren enthält die Stolpersteine, die im Rahmen des gleichnamigen Projekts von Gunter Demnig in Düren verlegt wurden. Mit ihnen soll Opfern des Nationalsozialismus gedacht werden, die in Düren lebten und wirkten.
Die 10 cm × 10 cm × 10 cm großen Stolpersteine sind als Betonquader mit Messingtafel in den Bürgersteig vor den Häusern eingelassen, in denen die Opfer ihren – oftmals nicht selbst bestimmten – letzten Wohnsitz hatten. Die Aufschriften informieren über ihren Namen, ihr Alter und ihr Schicksal. Die Steine dienen dem Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und den Holocaust.
In Echtz liegen Stolpersteine für die am 18. Juni 1941 polnischen Zwangsarbeiter Walenty Piotrowski (geb. 1904) und Franczisek Wysocki (geb. 1909), die 1941 wegen Rassenschande öffentlich hingerichtet worden sind. Die Stolpersteine wurden am 6. November 2017 durch Gunter Demnig und den Dürener Service Betrieb im Haarweg in Düren eingesetzt.
Verlegte Stolpersteine Adresse Verlegedatum Person, Inschrift Bild Anmerkung Aachener Straße 57, Düren Hier wohnte Erich Heumann Jg. Erich HeumannErich Heumann. geschichtswerkstatt-dueren.deErich Heumann. bundesarchiv.deErich Heumann. yadvashem.orgyadvashem.org (2): Erich HeumannErich Heumann. familienbuch-euregio.de wurde am 08.10.1912 als Sohn von Max Heumann (*26.02.1876) und Paula Heumann, geb. Baum (*12.03.1874) in Düren geboren, er hatte zwei Brüder: Kurt (*24.11.1914) und Josef (*1907 in Düren, †27.08.1911 in Düren). Er heiratete Isa Kargauer,Isa Kargauer. joodsmonument.nlIsa Kargauer. geschichtswerkstatt-dueren.de zwei Kinder sind bekannt: Max Enoch (*24.12.1939 in Amsterdam, am 29.10.1942 in Auschwitz ermordet)Max Enoch Heumann. joodsmonument.nl und Rudolf (*30.01.1942 in Amsterdam, am 29.10.1942 in Auschwitz ermordet).Rudolf Heumann. joodsmonument.nl Erich emigrierte am 27.07.1933 in die Niederlande, wurde dann am 07.10.1942 in Westerbork interniert. Von dort aus wurde er am 26.10.1942 ins KZ Auschwitz deportiert, wo er am 28.02.1943 für tot erklärt wurde. Hier wohnte Kurt Heumann Jg. Kurt HeumannKurt Heumann. geschichtswerkstatt-dueren.deKurt Heumann. familienbuch-euregio.de wurde am 24.11.1914 als Sohn von Max Heumann (*26.02.1876) und Paula Heumann, geb. Baum (*12.03.1874) in Düren geboren, er hatte zwei Brüder: Erich (*08.10.1912) und Josef (*1907 in Düren, †27.08.1911 in Düren). Möglicherweise war er (1942) mit Lina Schwarz (*24.05.1905) verheiratet. Max wurde am 10.11.1938 inhaftiert und ins KZ Buchenwald verbracht, 1942 erfolgte ab Düren eine Deportation „in den Osten“, wo er verschollen ist. Hier wohnte Max Heumann Jg. Max „Meyer“ HeumannMax Heumann. geschichtswerkstatt-dueren.deMax Heumann. bundesarchiv.deMax Heumann. yadvashem.orgMax Heumann (2). yadvashem.orgMax Heumann. ushmm.orgMax Heumann. familienbuch-euregio.de wurde am 26.02.1876 als Sohn von Joseph Heymann und Carolina FrankJoseph Heymann und Carolina Frank. familienbuch-euregio.de in Gey geboren. Er heiratete Paula Baum (*12.03.1874), aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Erich (*08.10.1912), Kurt (*24.11.1914) und Josef (*1907 in Düren, †27.08.1911 in Düren). Max wurde am 25.07.1942 vom Sammellager Villa Buth (bei Jülich) ab Düsseldorf mit dem Transport VII/2, Nr. 188 ins Ghetto Theresienstadt verbracht, von dort aus am 21.09.1942 mit dem Transport Bp, Nr. 1220 ins Vernichtungslager Treblinka deportiert, wo er – wie alle anderen Insassen dieses Transports – ermordet wurde. Hier wohnte Paula Heumann geb. Baum Jg. Paula BaumPaula Heumann. geschichtswerkstatt-dueren.dePaula Heumann. bundesarchiv.dePaula Heumann. yadvashem.orgPaula Heumann (2). yadvashem.orgPaula Heumann. ushmm.orgPaula Heumann (2). ushmm.orgPaula Heumann. familienbuch-euregio.de wurde am 12.03.1874 in Esch geboren. Sie heiratete Max Heumann (*26.02.1876), aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Erich (*08.10.1912), Kurt (*24.11.1914) und Josef (*1907 in Düren, †27.08.1911 in Düren). Paula wurde am 25.07.1942 vom Sammellager Villa Buth (bei Jülich) ab Düsseldorf mit dem Transport VII/2, Nr. 189 ins Ghetto Theresienstadt verbracht, von dort aus am 21.09.1942 ins Vernichtungslager Treblinka deportiert, wo sie ermordet wurde. Alte Jülicher Straße 9, Düren