Wilhelm Martini (* 1880 in Bielefeld; † 1965) war ein deutscher Bildhauer. mini|Signatur Wilhelm Martini
Leben mini|hochkant|Büste für Ferdinand Lasalle, Spee’scher Park, Düsseldorf. mini|hochkant|Trauernde von Wilhelm Martini (Guss Schmäke) Nordfriedhof Düsseldorf Martini war Schüler an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Janssen. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Samariter teil, um Kriegsverletzte zu pflegen.Tagebuch von Willy Spatz (1914–1919), Eintrag vom 31. Oktober 1914, PDF (Scans), S. 6, Stadtarchiv Düsseldorf, 0-1-23-41.0000 Anfang der 1920er Jahre befand sich sein Atelier in der Düsseldorfer Kunstakademie Martini, Wilhelm, Kunstbildhauer, Atelier: Kunstakademie, Wohnung Pempelforter Straße 4, III, in Adreßbuch für die Stadtgemeinde Düsseldorf 1922 (uni-duesseldorf.de), in den 1930er Jahren im „Städtischen Atelierhaus“ der Neuen Akademie in Stockum.Martini, Wilhelm, Bildhauer, Atelier: Menzelstraße 16, Wohnung Pempelforter Straße 4, in Adreßbuch für Düsseldorf Stadt und Umgebung 1931 (uni-duesseldorf.de)
Er gestaltete Brunnen für den Stadtgarten in Gelsenkirchen sowie die Skulpturen Sterben und Trauer (im Kunstmuseum Düsseldorf). Einige seiner Arbeiten haben männliche oder weibliche Akte zum Thema, andere tragen Titel wie Emporblickender Soldat (1918)„Emporblickender Soldat“ von Willy Meller (?) In: Letter Stiftung oder Staffelläufer (1934). Besonders in den 1920er und 1930er Jahren stellte er zahlreiche Bronzen her. In: Bares für Rares, Objekte vom 28. Mai 2018.
Martini war Mitglied in der Künstlervereinigung Das Junge RheinlandHeinrich Böll, Árpád Bernáth: Werke. Kölner Ausgabe. Band 12. Kiepenheuer & Witsch, 2008, ISBN 978-3-462-03286-4, S. 553. und im Künstlerverein Malkasten.
Über den Künstler ist in der Literatur nur wenig bekannt.Martini, Wilhelm. In: Stiftung Sammlung Volmer Sein schriftlicher Nachlass befindet sich im Heinrich-Heine-InstitutKorrespondenz von Wilhelm Martini an Rolf Bongs. In: emuseum.duesseldorf.de, so wie auch die Skulptur Heine in der Matratzengruft, welche Martini für den Heine-Denkmalswettbewerb 1932 der Stadt Düsseldorf eingereicht hatte.Im Jahre 1990 erwarb das Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf eine Bronze-Skulptur des Düsseldorfer Bildhauers Wilhelm Martini, die Heinrich Heine auf dem Krankenlager seiner letzten Lebensjahre in Paris zeigt, der „Matratzengruft“, wie er sie selbst einmal nannte.
Literatur
W. Martini. Bildhauer. Düsseldorf. Seine Arbeiten in Bronze und Stein, Broschüre mit 56 Abbildungen, Rudolf Albrecht (Einleitung). Buchdruckerei Otto Fritz, Düsseldorf, 1930
Weblinks
Wilhelm Martini (born 1880). In: artnet, mit Bildern von Arbeiten Martinis.
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Nordrhein-Westfalen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1880 Kategorie:Gestorben 1965 Kategorie:Mann