Von minimalinvasiver Ohranlegeoperation spricht man, wenn das Ohr an keiner Stelle durch Schnitte geöffnet wird. Es handelt sich bei ihr um ein geschlossenes Operationsverfahren im Gegensatz zu den offenen traditionellen Ohranlegeoperationen (siehe Otopexie) und der EarFold-Methode,N. V. Kang, R. L. Kerstein: Treatment of prominent ears with an implantable clip system: a pilot study. In: Aesthet. Surg. J. 2016, Band 36, NP100-NP116N. V. Kang, N. Sojitra u. a.: Earfold Implantable Clip System for Correction of Prominent Ears: Analysis of Safety in 403 Patients. In: Plastic and Reconstructive Surgery, Global Open. Band 6, Nr. 1, Januar 2018 bei denen das Ohr in verschieden großem Ausmaß aufgeschnitten und Haut vom Knorpel abgelöst wird. WeerdaHilko Weerda: Chirurgie der Ohrmuschel. Georg Thieme Verlag, 2004, ISBN 3-13-130181-3. hat die minimalinvasiven Ohranlegeoperationen unter dem Begriff Sonderformen der Ohranlegeoperationen zusammengefasst. Unter ihnen ist die Fadenmethode nach MerckW. H. Merck: Die Fadenmethode nach Dr. Merck. J. Aesth. Chir. 209–220, 2013W. H. Merck: Ohrmuschelkorrektur ohne Hautschnitt - die Fadenmethode von Merck. In: K. Bumm (Hrsg.): Korrektur und Rekonstruktion der Ohrmuschel. Springer, 153–169, 2017 die am häufigsten angewendete minimalinvasive Ohranlegemethode.

Einzelnachweise

Kategorie:Ohranlegeoperation