mini|Der nach dem hannoverschen Oberbürgermeister Arthur Menge benannte Brunnen mit den drei wasserspeienden Lachsen mini|hochkant=0.6|Nahaufnahme der Lachsfiguren
Der Arthur-Menge-Brunnen ist ein denkmalgeschützter Brunnen in der Südstadt von Hannover. Die Anlage in der Grünanlage am VierthalerwegVergleiche Wolfgang Neß: Ortskarte 5 / 05 Waldhausen 06 Waldheim, In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover (DTBD), Teil 1, Band 10.1, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1983, ISBN 3-528-06203-7, S. 38f.; sowie Südstadt im Addendum zu Teil 2, Band 10.2: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 7ff; hier: S. 8. wurde auf einer kleinen Bastion nahe dem Döhrener Turm errichtet, die heute in den für Kraftfahrzeuge gesperrten und nur von Rad- und Fußwegen durchzogenen Grünstreifen eingebettet ist, der den Maschsee mit der südlichen Eilenriede verbindet. Er war das letzte Werk des damals 90-jährigen Bildhauers Ludwig Vierthaler und stammt aus dem Jahr 1964,Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 250 ()Klaus Mlynek: Stadtlexikon Hannover. Schlütersche, 2010, ISBN 978-3-842-68207-8, S. 643 ()Bundesverband Deutscher Stiftungen: Stiftungen aus Vergangenheit und Gegenwart. Bundesverband Deutscher Stiftungen, 1993, ISBN 978-3-927-64502-8, S. 67 () 1965Klaus Mlynek: Stadtlexikon Hannover. Schlütersche, 2010, ISBN 978-3-842-68207-8, S. 36 () oder 1966.Klaus Mlynek: Hannover Chronik. Schlütersche, 1991, ISBN 978-3-877-06319-4, S. 258 () Er wurde zu Ehren des hannoverschen Oberbürgermeisters Arthur Menge (1884–1965) als Schenkung der Fritz-Behrens-Stiftung an die Bürger der niedersächsischen Landeshauptstadt errichtet.
Neben dem offiziellen Namen findet sich wegen der als Wasserspeier aus Bronze gegossenen Lachse auf einer in Stein gehauenen Kugel in einem runden Becken auch die Bezeichnung Springende Lachse für den Brunnen.Rainer Ertel, Ernst-Friedrich Roesener: Hannoversches Brunnenbuch. Wasserspiele und Brunnen in Hannover. Exemplarisches und Dokumentarisches, Fackelträger-Verlag, Hannover 1988, ISBN 3-7716-1497-X, S. 16f., 88.
Vierthaler hatte bereits im Jahr 1959 für einen privaten Garten das Thema der springenden Lachse in ähnlicher Auffassung modelliert, jedoch in kleinerem Maßstab und unter dem Titel „Mosaikbrunnen mit Fischen“.
Der Arthur-Menge-Brunnen ähnelt dem 1961 von Vierthaler geschaffenen Pelikan-Brunnen. Auch bei den drei zu einer Art Turm geformten Fischleibern blieb sich der Bildhauer treu: „Bis zuletzt ist Vierthalers stilistische Verpflichtung gegenüber der zeichenhaften Ornamentik des Jugendstils, der auch seine künstlerische Jugend prägte, unverkennbar.“Rainer Ertel, Ernst-Friedrich Roesener: Brunnen in Hannover: Wasserspiele und Brunnen in ihren Stadtteilen, mit einem Beitrag von Ludwig Zerull, gefördert durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Hannover: Cartoon-Concept Agentur und Verlags GmbH, 1998, ISBN 3-932401-03-4, S. 6.
Siehe auch Liste der Baudenkmale in Hannover-Südstadt
Weblinks
Arthur-Menge-Brunnen im Denkmalatlas Niedersachsen Robin Beck: Wo die Lachse springen: Die Historie des Arthur-Menge-Brunnens zwischen Maschsee und Döhrener Turm in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 20. September 2025
Einzelnachweise
Kategorie:Brunnen in Hannover Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren Kategorie:Fischbrunnen Kategorie:Südstadt (Hannover) Kategorie:Skulptur in Hannover