alternativtext=Kirin Kiki|mini|Kirin Kiki (2015) Kirin Kiki (; auch: Chiho Yuki; * 15. Januar 1943 als Keiko Nakatani in Tokio; † 15. September 2018 ebenda)Veteran Japanese actress Kirin Kiki dies at 75, 16. September 2018, The Japan Times war eine vielfach ausgezeichnete japanische Film- und Fernsehschauspielerin.

Leben Keiko Nakatani wurde 1943 im Tokioter Stadtteil Kanda geboren. Ihre Schauspielkarriere begann sie 1961 im Bungakuza-Theaterensemble, gefolgt von Fernsehrollen in den 1970ern. Ihren ersten Künstlernamen Chiho Yuki versteigerte sie spontan in einer Fernsehshow und nannte sich im Anschluss Kirin Kiki. In den 1980ern arbeitete sie mit bekannten Regisseuren wie Seijun Suzuki, Masahiro Shinoda oder Kon Ichikawa.

Für ihre Rolle in Joji Matsuokas Film Tokyo Tower: Mom and Me, and Sometimes Dad von 2007, in dem sie die krebskranke Mutter des männlichen Hauptdarstellers spielte, wurde sie als Beste Hauptdarstellerin des Japanese Academy Award ausgezeichnet, ebenso wie 2013 für ihre Rolle in Chronicle of My Mother von Masato Harada.

In ihrer Zusammenarbeit mit Hirokazu Koreeda seit 2008 entstanden eine Reihe von preisgekrönten Filmen, darunter Still Walking (2008), After the Storm (2016) und zuletzt Shoplifters, der die Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes 2018 gewann.

Mitte der 2000er Jahre erkrankte sie an Krebs, den sie nicht vollständig auskurierte. Sie starb im September 2018 im Alter von 75 Jahren an den Folgen der Krankheit.

Filmographie (Auswahl) 1966: Zoku Yoidore hakase 1980: Tsigoineruwaizen 2001: Pisutoru opera 2002: Kamikaze Girls (Shimotsuma Monogatari) 2002: Returner – Kampf um die Zukunft (Ritānā) 2004: Half A Confession 2004: Shimotsuma monogatari 2007: Tokyo Tower: Mom and Me, and Sometimes Dad 2008: Still Walking (Aruitemo aruitemo) 2010: Arrietty – Die wundersame Welt der Borger (Karigurashi no Arietti; Stimme) 2011: Chronicle of My Mother 2011: Kiseki 2013: Like Father, Like Son (Soshite Chichi ni Naru) 2015: Kirschblüten und rote Bohnen (An) 2015: Unsere kleine Schwester (Umimachi Diary) 2016: After the Storm (Umi yori mo Mada Fukaku) 2018: Shoplifters – Familienbande (Manbiki kazoku) 2018: Kirschblüten & Dämonen 2018: Mori, the Artist's Habitat (Mori no iru basho)

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Einzelnachweise

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