Die Rennermühle ist ein Weiler und ein Gemeindeteil des Marktes Bad Neualbenreuth im oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth an der Grenze zu Tschechien.Eugen Hartmann: Geographisch-statistisches Orts- und Post-Lexicon für Oberpfalz und Regensburg. Verlag Schmid, 1865, Original von Deutsches Museum, digitalisiert am 18. September 2017, 136 Seiten. Sie liegt südwestlich von Neualbenreuth auf und umfasst vier Anwesen, wobei das fünfte Anwesen abgetragen und im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen teilweise wieder aufgebaut wurde. Sie liegt am Muglbach, der über einen Querbau dorthin geleitet worden ist.

Geschichte Die Rennermühle wurde 1554 erstmals urkundlich erwähnt. Anlass war der Erwerb der Mühle durch die Stadt Eger für das Gut Albrechtsreuth (Neualbenreuth). Die Rennermühle war wie die Platzermühle ein egerisches Anwesen im Sinne der Frais.

Der Name der Mühle kann durch Leonhard Renner begründet sein, der die heutigen Anwesen 2 und 3 zur Nutzung der Wasserkraft um 1600 besaß. Neben der Mahlmühle mit zwei Mahlgängen wurde auch eine Sägemühle betrieben, welche bis heute betrieben wird. Im Jahre 1877 wurde unter Leitung von Johann Alois Heindl das Sägewerk baulich erneuert. Das Gebäude ist noch im bestimmungsgemäßen Gebrauch, ergänzt durch diverse Anbauten, der Erneuerung des Wasserrades um 1979 und einem modernen Vollgatter. Der Einschnitt von Stammholz ist bis zu 56 cm im Durchmesser und 11 m in der Länge gegeben.

Im Jahr 1970 lebten zehn Einwohner in Rennermühle, 1987 waren es sechs.

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Rennermühle

Literatur Festschrift 700 Jahre Neualbenreuth, Seite 81

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Weiler im Landkreis Tirschenreuth Kategorie:Ersterwähnung 1554 Kategorie:Geographie (Bad Neualbenreuth)