Ernest Tilden Parker (* 1926; † 1991) war ein US-amerikanischer Mathematiker.
Parker wurde 1957 an der Ohio State University bei Marshall Hall promoviert (On quadruply transitive groups).Veröffentlicht in Pacific J. of Mathematics, Band 9, 1959, S. 829–836 Er war Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign.
Parker fand ein Gegenbeispiel (n=10) zu einer Vermutung von Euler,E. T. Parker: ORTHOGONAL LATIN SQUARES. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 45, Nummer 6, Juni 1959, S. 859–862, PMID 16590459, .Parker, Construction of some sets of mutually orthogonal latin squares, Proc. AMS, Band 10, 1959, S. 946–949, Online dass keine orthogonalen lateinischen Quadrate der Ordnung existieren, nachdem es etwa gleichzeitig schon Raj Chandra Bose und S. S. Shrikhande gelungen war, ein Gegenbeispiel zur Vermutung für n=22 zu finden. 1960 zeigte er mit Shrikhande und Bose, dass für alle Ordnungen orthogonale lateinische Quadrate existieren.Bose, Parker, Shrikhande, Further results on the construction of mutually orthogonal Latin squares and the falsity of Euler's conjecture, Canadian Journal of Mathematics, Band 12, 1960, S. 189–203 Damals war er bei Remington Rand in der Abteilung UNIVAC. Sein Gegenbeispiel fand er aber nicht durch Computersuche, sondern in seiner Freizeit.
1968 widerlegte er mit seinem Studenten K. B. Reid eine Vermutung von Paul Erdős und Leo Moser über Turniere.Parker, Reid, Disproof of a conjecture of Erdős and Moser on tournaments", Journal of Combinatorial Theory, Band 9, 1970, S. 225–238
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Einzelnachweise
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