Unterbaimbach (fränkisch: UndabahmbaE. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 8. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „úndɒbāmbɒ“.) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern). Unterbaimbach liegt in der Gemarkung Wolkersdorf.

Geographie Durch den Weiler fließt der Baimbach, ein rechter Zufluss des Zwieselbachs. Im Norden liegt das „Wirtsfeld“, im Osten der „Heroldsberg“ und der „Hörmannsberg“. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberbaimbach (0,5 km westlich) bzw. nach Wolkersdorf zur Kreisstraße SC 1 (1,3 km nordöstlich).

Geschichte 1414 wurde der Ort als „Nydernbaynbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Bedeutung des Ortsnamens ist unklar.E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 8. Im markgräflichen Salbuch von 1434 sind für „Nidernpemmbach“ lediglich ein Gefälle von jährlich zwei Vogthühnern verzeichnet, die von 2 Gütlein und 1 Hofstatt bezogen wurden. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. 1623 unterstanden 2 Anwesen dem brandenburg-ansbachischen Spital Schwabach. Auch in den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter des Jahres 1732 wurden diese zwei Anwesen erwähnt.F. Eigler: Schwabach, S. 244. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Halbhöfen und einem Gemeindehirtenhaus.F. Eigler: Schwabach, S. 425. 1802 gab es im Ort weiterhin 2 Anwesen.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 617.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Unterbaimbach dem Steuerdistrikt Dietersdorf (II. Sektion) und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Dietersdorf zugeordnet. Am 14. Oktober 1959 wurde die Gemeinde nach Wolkersdorf umbenannt. Am 1. Juli 1972 wurde Unterbaimbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schwabach eingegliedert.F. Eigler: Schwabach, S. 469.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 28 35 32 28 23 26 53 40 30 24HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1840 wurden diese als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude bezeichnet. 6 3 5 4 5 6 7Quelle Dort als Baimbach aufgelistet.

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Georg (Dietersdorf) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilige Familie (Nürnberg) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Weiler in der kreisfreien Stadt Schwabach Kategorie:Ersterwähnung 1414