Geisenhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Schweitenkirchen im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern).

Lage Das Pfarrdorf liegt im Norden der Gemeinde am Geisenhausener Bach, einem Zufluss der Wolnzach. Direkt westlich führt die Autobahn A9 mit der Raststätte Holledau vorbei.

Geschichte Im Jahr 829 erscheint der Ort als „Kysinhusir“ (Häuser des Kyso), „Kysenhusen“ und 1098 als „Gisenhusen“.Geschichte der ehemaligen Gemeinde Geisenhausen. In: Martin Sedlmeier (Gesamtredaktion): Gemeinde Schweitenkirchen, anlässlich der Dorferneuerung, Herausgeber: Gemeinde Schweitenkirchen 1992, S. 141 ff In der spätgotischen katholischen Pfarrkirche St. Emmeram befinden sich unter anderem Plastiken aus dem 15. Jahrhundert. Geisenhausen gehörte früher zur Herrschaft Wolnzach. Das wittelsbachische Urbar kam im 14. Jahrhundert an die Familie Preysing. Die 1818 mit dem zweiten Gemeindeedikt begründete Gemeinde Geisenhausen umfasste neben dem Hauptort die Ortsteile Bettermacher, Birketbaur, Feldhof, Großarreshausen, Hueb, Kleinarreshausen, Neukaslehen, Peiglmühle, Preinerszell, Stelzenberg und Westing. Später kam noch die Einöde Aign dazu. Am 1. Mai 1978 wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform die Gemeinde Geisenhausen nach Schweitenkirchen eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten Autobahnbrücke Holledau Pfarrkirche St. Emmeram Alte Linde bei der Kapelle, Naturdenkmal„Kapellenlinde von Geisenhausen“ im Baumregister bei www.baumkunde.de„Sommer-Linde 'Europalinde' bei der Kapelle zur schmerzhaften Mutter Gottes in Geisenhausen“ in Monumentale Bäume bei monumentaltrees.com

Literatur Josef Brückl: Eine Reise durch den Bezirk Pfaffenhofen, Verlags-Druckerei Udart, Pfaffenhofen 1950, S. 19–20

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) Kategorie:Ersterwähnung 829 Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Geographie (Schweitenkirchen)