Die Hintere Frenke ist ein Fluss in der Nordwestschweiz, der bei Reigoldswil auf 910 m Höhe entspringt. Der Fluss entspringt im Faltenjura und durchfliesst das Reigoldswilertal. In Bubendorf vereinigt er sich mit der Vorderen Frenke zur Frenke. Die Länge der Hinteren Frenke beträgt 12,5 km.
Geographie Verlauf Die Hintere Frenke entspringt auf dem Gemeindegebiet von Reigoldswil in der Nähe der Wasserfallenbahn und fliesst ins Dorf Reigoldswil. Sie durchfliesst das Dorf Ziefen, bis sie in Bubendorf in die Vordere Frenke mündet.
Einzugsgebiet Das 38,53 km² grosse Einzugsgebiet der Hinteren Frenke liegt im Juragebirge und wird über die Frenke, die Ergolz und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 45,0 % aus bestockter Fläche, zu 45,7 % aus Landwirtschaftsflächen, zu 8,9 % aus Siedlungsfläche und zu 0,4 % aus unproduktiven Flächen.
Flächenverteilung
Die mittlere Höhe beträgt Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km² (Bundesamt für Umwelt BAFU) und der höchste Punkt ist das Hinderi Egg mit im Süden des Einzugsgebietes.
Zuflüsse Anführung aller Zuflüsse der Hinteren Frenke ab der Quelle bis zum Zusammenfluss der Hinteren Frenke mit der Vorderen Frenke zur Frenke, soweit sie im Geoportal des Kantons Basel-Landschaft namentlich genannt werden. Wenn der Name im Geoportal unvollständig erscheint, wird er in Klammern nach den ortsüblichen Namen vergleichbarer Gewässer ergänzt. Daten nach dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung. Die Längen in Kilometern (km), das Einzugsgebiet in Quadratkilometern (km²), der mittlere Abfluss (MQ) in Kubikmetern pro Sekunde (m³/s), die Koordinaten 15px|verweis=|Ort und der Ort der Mündung und die Mündungshöhe in Metern über Meer (m ü. M.)
Wasserfallenweidbächli (rechts) Schelmenlochbächli (rechts) Chollochbächli (links) Säuschwänkibach (rechts), vor Reigoldswil Witzenbächi (rechts) Eisetbächli (links) Stöckmattbächli (rechts) Bergmattenbächli (links) Grundbächli (rechts) Staacherbächli (rechts) Ämlisbach (links), in Reigoldswil Räschelbach (VogelmattbachBezeichnung für den Oberlauf) (links) Wolbächli (Fluegrabenbächli) (rechts) Wannenbächli (links) Mettlimattbächli (links) Eichenbächli (links) Gorisenweidbächli (links) Gorisenbächli (links) Bütschenmattbächli (rechts) Bütschenbächli (rechts) Gorisenbächli (links) Fraumattbach (links) Cholmattbach (rechts) Höllbächli (links) Büschenmattbächli (rechts) Chilchbodenbächli (rechts) Ausmattbächli (rechts) Rütelenbächli (rechts) Beuggenweidbächli (rechts) Fluebach (rechts), nach Ziefen Öschbächli (links) Wildensteinerbächli (rechts) Riedbächli (links), in Bubendorf
Hydrologie Bei der Mündung der Hinteren Frenke in die Frenke beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 0,58 m³/s. Ihr Abflussregimetyp ist pluvial jurassienMartin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB)., und ihre AbflussvariabilitätDie Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert. beträgt 24.
Weblinks
Einzelnachweise