Längenloch ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 24. November 1980 ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit der Nummer 4.083.

Lage Das Naturschutzgebiet befindet sich im Naturraum Hohe Schwabenalb und liegt etwa 800 Meter westlich von Onstmettingen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Geifitze. Es ist vollständig umgeben vom Landschaftsschutzgebiet Nr. 4.17.001 Albstadt-Bitz. Das Gebiet ist sowohl Teil des FFH-Gebiets Nr. 7719-341 Gebiete um Albstadt als auch des Vogelschutzgebiets Nr. 7820-441 Südwestalb und Oberes Donautal.

Geologisch liegt das Gebiet in der Impressamergel-Formation des Oberjuras.

Schutzzweck Laut Verordnung ist der Schutzzweck die Erhaltung des reizvoll mit großen Buchen und Wacholdern besetzten Südhangs mit seinen zahlreichen seltenen Pflanzen, insbesondere stark gefährdeter Orchideen.

Flora Die Besonderheit der Flora des Gebiets zeigt sich am Vorkommen von 14 geschützten Pflanzenarten, darunter Fliegen-Ragwurz, Bienen-Ragwurz und Helm-Knabenkraut.

Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Naturschutzgebiete im Zollernalbkreis

Literatur Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.

Weblinks

mit Schutzgebietsverordnung und Karte Karte des Schutzgebiets im Daten- und Kartendienst der LUBW

Einzelnachweise Geologie nach den Layern zu Geologische Karte 1:50.000 auf:

Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet im Zollernalbkreis Kategorie:Schutzgebiet in Albstadt Kategorie:Schutzgebiet der Schwäbischen Alb Kategorie:Schutzgebietsgründung 1980