miniatur|Dawit Kldiaschwili Dawit Kldiaschwili (; * 29. August 1862 in Seda Simoneti, Munizipalität Terdschola; † 24. April 1931 ebenda) war ein georgischer Schriftsteller, Erzähler und Dramatiker.
Leben Dawit Kldiaschwili entstammte einer Kleinadeligenfamilie. Er ist einer der herausragenden Schriftsteller des ausklingenden kritischen Realismus in Georgien. Seine Werke üben schonungslose Kritik an den sogenannten Herbstfürsten, den Vertretern der abgewirtschafteten, überlebten Aristokratie. Er ist ein hervorragender Stilist mit feinem Sinn für Humor. Sein Kurzroman Samanischwilis Stiefmutter erschien 1896. Es ist eines der Lieblingsstücke der Georgier und wird immer wieder als Theaterstück aufgeführt.
Dawit Kldiaschwili beeinflusst bis heute georgische Schriftsteller, unter ihnen Micho Mossulischwili, der ihm die Miniatur Fehlendes Licht (für Dawit Kldiaschwili)Fehlendes Licht (für Dawit Kldiaschwili) widmete.
Werke Das Opfer. 1893 Die Verdammnis. 1894 Solomon Morbeladse. 1894 Samanischwilis Stiefmutter. 1896 Samanischwilis Stiefmutter. Roman. Übersetzung und Nachwort Rachel Gratzfeld. Zürich : Dörlemann, 2018 Das Glück von Irine. 1897 Die Schwierigkeiten der Familie Kamuschadse. 1897 Rosstom Manwelidse. 1910 Das Unglück. 1914
Filmografie 1977: Samanischwilis Stiefmutter, Regisseur Eldar Schengelaia 1926: Samanischwilis Stiefmutter, Regisseur Kote Marschanischwili
Literatur Rayfield, Donald (2000), The Literature of Georgia: A History, Seiten 181–182. Routledge, ISBN 0-7007-1163-5.
Weblinks Samanischwilis Stiefmutter (PDF; 1,0 MB) Dawit Kldiaschwili: Samanischwilis Stiefmutter
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