Joachim Friedrich von Schlieben (auch Johann Friedrich von Schlieben; * 1613; † 1697) war Landsyndikus und Konsistorialrat der Niederlausitz.

Leben Er war ein Sohn von Oberstleutnant Adam von Schlieben auf Falkenhain.Martin Ernst von Schlieffen: Nachricht von einigen Häusern der Geschlechter v. Schlieffen oder Schlieben, vor Alters Sliwin oder Sliwingen. Band 1. Kassel 1784. S. 447 Joachim Friedrich studierte Rechtswissenschaft in Berlin. 1663 erhielt er die Dörfer Golzig und Kaden von seinem Vater.

1666 wurde er Landsyndikus und trat als Sprecher der Landstände gegenüber dem herzoglich-sächsischen Rat Georg Heinrich von Luckowien bei der Einrichtung einer Verwaltung durch die neue sächsische Landesherrschaft in der Niederlausitz auf.Großes vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschaften und Künste. Band 35. Leipzig, Halle 1743. S. 51 1668 wurde von Schlieben als einer von zwei weltlichen Konsistorialräten des neu gegründeten evangelischen Konsistoriums in Lübben bestimmt.Ellen Franke: Wie es gehalten werden soll. Recht und Rechtspflege in Lübben und der Niederlausitz vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Lukas Verlag, Berlin 2014. S. 112. Er hatte keine erbberechtigten Nachkommen.

Einzelnachweise

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