Mátraszentimre ( Alkár) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Gyöngyös im Komitat Heves. Die Gemeinde besteht aus den sechs Ortsteilen Bagolyirtás, Fallóskút, Galyatető, Mátraszentimre, Mátraszentistván und Mátraszentlászló. Ungefähr vierzig Prozent der Bewohner zählen zur Volksgruppe der Slowaken.
Geografische Lage Mátraszentimre liegt in der Mátra. 37 Kilometer westlich des Komitatssitzes Eger und 15 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Gyöngyös. Mátraszentimre ist die höchstgelegene Gemeinde Ungarns. Im nordöstlichen Teil der Gemeinde liegt der 964 Meter hohe Berg Galya-tető. Nachbargemeinden im Umkreis von 10 Kilometern sind Gyöngyösoroszi, Parádsasvár, Gyöngyöstarján und Szuha. Das Erz-Bergwerk in Mátraszentimre wurde 1985 geschlossen, jedoch nicht verfüllt, wodurch stark säurehaltiges Grubenwasser in die Umwelt gelangte. Seit 2008 wird es mit der Asche des Kohlekraftwerks Mátra verfüllt, die in der Nähe des aufgelassenen Bergwerks von Gyöngyösoroszi auf offenen Halden abgelagert worden war (Visonta-Teich)Faitli Jozsef, Bőhm Jozsef, Mucsi Gabor, Gombkötő Imre, Development of Fly-ash based hydraulic Backfilling Technology for the final Closure of Underground Mines. Solid State Phenomena 244, 2016, 130-139. doi:10.4028/www.scientific.net/SSP.244.130.
Die Region ist ein beliebtes Wintersportgebiet.
Geschichte Die Dörfer in der oberen Mátra waren lange Zeit abgeschieden und kaum bekannt. Erst nachdem der größte Teils der Westkarpaten durch den Friedensvertrag von Trianon Teil der Slowakei wurde, entwickelte sich in der Region der Tourismus. In den 1930er Jahren wurden viele Hotels und Sanatorien gebaut.
Am 900. Jahrestages zum Tode von König Stephan dem Heiligen im Sommer 1938 wurde im Rahmen eines Volksfestes die Dörfer Ötházhuta in Mátraszentimre, Fiskalitáshh uta in Mátraszentlászló und Óhuta in Mátraszentistván umbenannt. 1944 wurden diese bis dahin selbständigen Gemeinden zu Mátraszentimre vereint. 1948 wurde Galyatető eingemeindet.
In den 1950er Jahren wurde im Ortsteil Mátraszentimre das Piszkéstető-Observatorium aufgebaut.
1991 fanden in Galyatető die Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften statt.
Sehenswürdigkeiten Evangelische Kirche (Fébé Evangélikus Diakonissza Egyesület Názáret üdülőtelepi templom) Mineralien-Museum (Mátra Ásványház) Römisch-katholische Kirche Béke királynéja-templom Römisch-katholische Kirche Szent Imre-templom Römisch-katholische Kirche Szent István király-templom, auch Három falu temploma genannt Slowakisches Heimatmuseum Aussichtsturm auf dem Galya-tető
Verkehr Mátraszentimre liegt an der Landstraße 2408 zwischen Pásztó an der Hauptstraße 21 und Mátraháza an der Hauptstraße 24. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich 23 Kilometer westlich in Pásztó. Durch das Gemeindegebiet führt der Fernwanderweg Országos Kéktúra.
Einzelnachweise
Weblinks
Webpräsenz der Gemeinde Mátraszentimre (ungarisch) Wappen von Mátraszentimre bei Nemzeti Jelképek (ungarisch) Mátraszentimre (Mátra információs oldal, ungarisch) Béke királynéja-templom (ungarisch) Szent Imre-templom (ungarisch) Szent István király-templom (ungarisch)
Mátraszentimre bei utazom.com (ungarisch)
Kategorie:Ort im Komitat Heves