Diese Liste beschreibt alle Straßen und Plätze in Senftenberg. Die Straßen der Ortsteile sind nicht aufgenommen.

Die Liste besteht aus zwei Teilen: im ersten Teil sind die aktuellen Straßen und Plätze aufgeführt, im zweiten Teil ehemalige Straßen und ehemalige Straßennamen. Zahlreiche Straße wurden in Senftenberg Flur durch Tagebaue devastiert. Die erste Liste besteht aus drei Spalten. In der ersten Spalte sind Name und Lage erfasst, diese Spalte ist sortierbar. In der zweiten Spalte sind Informationen zur Straße aufgeführt, wie Verlauf, wichtige Bebauung, Namensherkunft und gegebenenfalls geschichtliche Informationen zur Straße. Die dritte Spalte enthält ein Foto der Straße sowie Links zu weiteren Fotos.

Am 2. Mai 1901 wurde in Senftenberg eine Polizeiordnung erlassen, die eine Neunummerierung der Straßen festlegte. Vom Markt ausgehend bekamen die Straßen eine jeweils eigene Nummerierung. Des Weiteren wurde der Namensteil gasse durch straße ersetzt. Diese Namensänderungen sind nicht in der Tabelle dargestellt.

Durch das Senftenberger Stadtgebiet verlaufen die Bundesstraßen 96 und 169.

Einige Straßennamen, die im Stadtgebiet und den Ortsteilen doppelt bis vierfach vorkamen, wurden mit Wirkung zum 1. Dezember 2019 umbenannt.Beschlussausfertigung zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 28.11.2018 auf der Website Stadt Senftenberg, 28. November 2018.

Straße und Plätze

Name/Lage Anmerkungen Bild B 96 () läuft als Umgehungsstraße im Osten der Stadt zwischen Laugkfeld und Sedlitzer Straße, späterer Verlauf auf der Knappenstraße, Kleinkoschener Straße und Buchwalder Straße bis Kleinkoschen Bebauung: denkmalgeschütztes ehemaliges Wasserwerk B 169 () läuft als Umgehungsstraße im Norden der Stadt zwischen Brieske und SedlitzAckerstraße () Straße südlich der Bundesstraße 169 von der Calauer Straße in westliche Richtung; parallel zur B 169; auf Hälfte direkt Zufahrt nach Norden auf die B 169 möglich ADAC-Luftrettung mit Christoph 33 und Christoph Brandenburg teilweise devastiertAdam-Scharrer-Straße () verläuft als nördliche Parallelstraße der Briesker Straße von der F.-C.-Weiskopf-Straße in südwestliche Richtung, am südwestlichen Ende Abbiegung in Richtung Nordwesten bis zur Einmündung in die Louis-Fürnberg-Straße/Erich-Weinert-Straße als zusammenhängendes Wohngebiet mit Bertolt-Brecht-Straße, Bernhard-Kellermann-Straße, Paul-Rilla-Straße, Erich-Weinert-Straße, Louis-Fürnberg-Straße, F.-C.-Weiskopf-Straße und Friedrich-Wolf-Straße nordöstlich der Wilhelm-Pieck-Straße zwischen Bahnstrecke Großenhain–Cottbus, Briesker Straße, Ernst-Thälmann-Straße und der ehemaligen Eisenbahnstrecke Lübbenau–Kamenz zwischen 1958 und 1961 angelegt liegt nördlich des Neuen Friedhofs; Bernhard-Kellermann-Oberschule benannt nach dem Schriftsteller Adam Scharrer200px|zentriertAdolf-Hennecke-Straße () verläuft ab Steindamm in westliche Richtung bis zum Niemtscher Weg; südliche Parallelstraße der Schulstraße; weiterer Verlauf ab Niemtscher Weg in Richtung Südwesten als Hanseatenstraße Rückbau des Hochhauses im Jahr 2007Hochhaus-Abriss in Senftenberg beendet. In: Lausitzer Rundschau, Senftenberg, 4. Juli 2007. Bebauung: denkmalgeschützte Schule (ehemalige POS I Arthur Wölk, später Realschule), Parkhaus des Schlossparkcenters benannt nach dem Aktivisten Adolf Hennecke; ehemaliger Name Turnstraße200px|zentriertAhlbecker Straße () verläuft als südliche Parallelstraße der Briesker Straße ab Greifswalder Straße bis zur Usedomer Straße als zusammenhängendes Wohngebiet Am Senftenberger See mit Rostocker Straße, Greifswalder Straße, Stralsunder Straße, Ückeritzer Straße und Usedomer Straße zwischen der Vogelsiedlung, Briesker Straße, der Schwarzen Elster und der Stadtgrenze zu Brieske sowie Hanseatenstraße, Fischreiherstraße, Kranichstraße, Kormoranstraße, Möwenstraße und Seeadlerstraße zwischen Vogelsiedlung, Schwarzer Elster und der ehemaligen Bahnstrecke Lübbenau–Kamenz von 1971 bis 1976 angelegt benannt nach dem Ort Ahlbeck200px|zentriertAlbertinenstraße () Stichstraße von der Grenzstraße nach SüdenAlbert-Schweitzer-Straße () zwei Stichstraßen von der Straße des Bergmanns aus; die nördliche verläuft in nordwestliche Richtung mit Abbiegung nach Nordosten, die südliche verläuft in westliche Richtung als zusammenhängendes Wohngebiet mit Hörlitzer Straße zwischen Bahnstrecke Großenhain–Cottbus, Klettwitzer Straße und Straße des Bergmanns von 1964 bis 1966 angelegt benannt nach dem Arzt und Pazifisten Albert Schweitzer200px|zentriertAmtsweg () am 1. Juni 2024 umbenannt von ehemals Adolfstraße Stichstraße von der Sedlitzer Straße in Richtung Nord mit Abbiegung nach Nordosten, südliche Parallelstraße der Güterbahnhofstraße Sitz der Agentur für Arbeit Senftenberg200px|zentriertAm Eisenwerk () Stichstraße westlich der Lindenstraße, abbiegend nach Norden; Verlängerung des östlichen Teils der Eisenbahnstraße von der Krankenhausstraße aus am ehemaligen Eisenwerk gelegen200px|zentriertAm Elsterdeich () verläuft von Am Salzgraben als östliche Parallelstraße zum Steindamm in Richtung Nordwesten zur Schwarzen Elster (Buchwalde), biegt dann nach Nordosten ab, um parallel zur Schwarzen Elster als Stichstraße auszulaufen200px|zentriertAm Gericht () Straße in östliche Richtung ab Steindamm bis zur Gartenkolonie Heimatruh; südlich der Grünstraße; weiterer Verlauf in Richtung Westen ab Steindamm als Burglehnstraße ehemaliger Name Bürgermeisterwiesenweg, danach bis zum 1. Dezember 2019 Elsterstraße ehemals benannt nach der Storchenelster (ehemaliger Nebenarm der Schwarzen Elster); benannt nach dem Amtsgericht Senftenberg Bebauung: Archidiakonat von 1876; südlich begrenzt von der Gartensparte Elsterhorst im Süden und im Norden von den Gartensparten Frohsinn und Erholung, mündet im Osten in die Gartensparte Heimatruh200px|zentriertAm Hotel () verläuft vom Jüttendorfer Anger in südliche Richtung bis zur Wehrstraße; weiterer Verlauf ab Wehrstraße Richtung Süden als Am Neumarkt seitlich am namensgebenden Hotel Kronprinz Rückbau der Altstadtbebauung und Bau von Kohleersatzwohnungen zusammen mit Am Neumarkt, Niemtscher Weg, Wehrstraße, Rosenstraße und Schulstraße Anfang bis Mitte der 1980er-Jahre200px|zentriertAm Neumarkt () verläuft von Wehrstraße in südliche Richtung bis Schulstraße; östliche Parallelstraße der Rosenstraße; weiterer Verlauf ab Wehrstraße Richtung Norden als Am Hotel; ebenfalls Bereich zwischen Ritterstraße/Schmiedestraße/Schulstraße/Steindamm hier befand sich ein Teil des Amtsteiches. Der Teich wurde von Bürgermeister Samuel Heinrich Meyer gekauft, daher als Meyers Teich benannt. Nach Trockenlegung des Teichs entstand der neue Markt. Rückbau der Altstadtbebauung und Bau von Kohleersatzwohnungen zusammen mit Am Hotel, Wehrstraße, Niemtscher Weg, Rosenstraße und Schulstraße Anfang bis Mitte der 1980er-Jahre; Wohnblock mit Ladenzeilen 2004/2005 Rückbau des Wohnblocks (Neumarktriegel) Neumarktgestaltung als kleine Parkanlage mit Mosaik mit Badeszenen sowie Bronzeplastiken von Ernst Sauer, 60 Meter langer künstlicher Bachlauf, der die Wolschinka nachempfindet.200px|zentriertAm Pionierhaus () verläuft von der Bahnhofstraße in westliche Richtung bis zur Rudolf-Breitscheid-Straße; nördliche Parallelstraße der Reyersbachstraße gelegen am ehemaligen Pionierhaus heute Jugendhaus Pegasus200px|zentriertAm Salzgraben () südliche Parallelstraße zu Am Elsterdeich; verläuft von Steindamm in nordöstliche Richtung (parallel zum Salzgraben); weiterer Verlauf von Steindamm in südwestliche Richtung als Gartenweg gelegen am Salzgraben200px|zentriertAm Schloßpark () westliche Stichstraße vom Steindamm als Parallelstraße südlich der Adolf-Hennecke-Straße Anbindung des Wohngebietes auf dem Gelände des ehemaligen Hochhauses Adolf-Hennecke-Straße/Bergbaustraße;Kathleen Weser: Inneres Wohngebiet am Schlosspark wird über Steindamm erschlossen. In: Lausitzer Rundschau, Senftenberg, 10. September 2015. Bebauung und Erschließung seit 2015.200px|zentriertAm See () Stichstraße, die von der Buchwalder Straße in südliche Richtung kurz vor den Senftenberger See ausläuft200px|zentriertAm Sportplatz () Stichstraße, die als östliche Parallelstraße der Friedrich-Wolf-Straße von der Briesker Straße in Richtung Nordwesten führt, kurze Abbiegung am nordwestlichen Ende in Richtung Südwesten benannt nach dem Sportplatz Briesker Straße200px|zentriertAm Stadthafen () verläuft am nördlichen Ufer des Senftenberger Sees südlich des Schlossparks und des Steindamms; Zufahrt über Steindamm am Stadthafen Senftenberg; Sitz des Wasserverbands Lausitz200px|zentriertAmselweg () verläuft als östliche Parallelstraße zum Meisenweg ab Polenzweg in Richtung Nordnordwesten bis zur Briesker Straße angelegt in den 1930er Jahren unter Bürgermeister James Legau als Teil der heute so bezeichneten Vogelsiedlung ehemaliger Name Petersweg nach dem Afrikaforscher Carl Peters200px|zentriertAn der Ingenieurschule () nördliche Parallelstraße der Ernst-Thälmann-Straße; ab Universitätsplatz/Großenhainer Straße Richtung Nordwesten bis zur Abbiegung Nelkenweg angelegt 1952–1956 Lage an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, ehemals Hochschule Lausitz bzw. Fachhochschule Lausitz; gegründet als Bergingenieurschule, die spätere Ingenieurschule für Bergbau und Energie „Ernst Thälmann“ Bebauung: ehemaliges Planetarium Senftenberg200px|zentriertAn der Sporthalle () Verbindung von der Rudolf-Harbig-Straße zur Straße des Sports; südlich der Eisenbahnstraße Lage an der denkmalgeschützten Niederlausitzhalle (ehemals Aktivist-Sporthalle)200px|zentriertAn der Turnstraße () westlich von der Straße des Sports als südliche Parallelstraße der Eisenbahnstraße; am westlichen Ende Abbiegung nach Süden, dann Einmündung in An der SporthalleAntonienstraße () verläuft nördlich der Hanseatenstraße ab Wolschinkastraße in Richtung Südwesten bis zur Hoynstraße200px|zentriertAsternweg () Stichstraße, die als östliche Parallelstraße zum Lilienweg von der Hörlitzer Straße Richtung Süden verläuft ursprünglicher Name Teplitzweg; angelegt als Teil der Siedlung Am Kreuzchen 1937–1939August-Bebel-Straße () verläuft ab Jüttendorfer Anger/Briesker Straße in nördliche Richtung bis zur Einmündung Moritzstraße, weiterer Verlauf ab Moritzstraße in nordnordwestliche Richtung als Lindenstraße; ehemaliger Vorort Thamm gelegen am Alten Friedhof mit denkmalgeschützter Eingangshalle; im Norden das ehemalige Reichsbahnkulturhaus (Gasthaus) ehemalige Namen Thammer Hauptstraße und Bismarckstraße als zusammenhängendes Wohngebiet mit Friedenstraße, Reyersbachstraße, Robert-Harnau-Straße und Radojewskistraße Anfang bis Mitte der 1980er-Jahre angelegt, dabei wurde die alte Struktur von Jüttendorf und Thamm überbaut benannt nach dem Politiker August Bebel200px|zentriertBaderstraße () verläuft ab Bahnhofstraße (Enge Bahnhofstraße) in Richtung Osten bis zur Wendischen Kirche, biegt dann nach Süden ab und endet am Kirchplatz; südliche Parallelstraße zum Steindamm; weiterer Verlauf ab Kirchplatz als Kirchgasse, weiterer Verlauf ab Bahnhofstraße (Enge Bahnhofstraße) in Richtung Westen als Töpferstraße Bebauung: ehemalige Wendische Kirche (heute Bürgerhaus)200px|zentriertBadstraße () verläuft in östliche Richtung ab Steindamm, südliche Parallelstraße der Straße Am Gericht; ebenfalls Straße in südliche Richtung ab der Straße Am Gericht bis Badstraße namensgebend war ehemaliges Freibad, heute mit Wohnhäusern bebaut; Gartensparte „Elsterhorst“200px|zentriertBahnhofstraße () verläuft vom Markt in nördlicher Richtung bis zur Spremberger Straße; weiterer Verlauf Richtung Norden ab Spremberger Straße als Calauer Straße; Bereich zwischen Markt und Steindamm/Westpromenade auch als Enge Bahnhofstraße bezeichnet; Unterführung der Bahnstrecke Großenhain–Cottbus und der ehemaligen Bahnstrecke Schipkau–Senftenberg