mini|Shōkei: LandschaftIm Besitz des Nezu-Museums. Shōkei (, auch Kenkō Shōkei (賢江祥敬); tätig zwischen 1478 und 1506) war ein japanischer Mönche-Maler der Muromachi-Zeit.
Leben und Werk Shōkei war ein Mönch-Maler, aktiv Ende des 15. bis Anfang des 16. Jahrhunderts. Da er die Position des Schriftführers des Kenchō-ji, eines der bedeutenden Tempel Kamakuras, innehatte, wird er häufig auch Kei Shoki genannt. 1478 ging er nach Kioto und studierte Malerei unter Geiami (芸阿弥; 1431–1485). Durch Geiamis Vermittlung war es Shōkei möglich, die chinesischen Bildwerke im Besitz des Muromachi-Shounats zu sehen: Sie wurden offensichtlich eine Grundlage für seine eigenen Arbeiten. Als er 1480 nach Kamakura zurückkehrte, gab ihm Geiami das Bild „観瀑図“ (Kambaku zu, Betrachten eines Wasserfalls) mit.
Danach blieb Shōkei in Kamakura und widmete sich ganz der Malerei. In dieser Zeit schuf er Werke wie „富士山図“ (Fujisan zu, Berg FujiIm Besitz des Nationalmuseums Tokio) im Jahr 1490, „Sōsessai zu“ (Hütte im Schnee; 1499Im Besitz des Seikadōbunko-Kunstmuseums.) und 1500 „喜江禅師像“ (Kikō Zenji zō, Bild des Zen-Priesters KikōIm Besitz des Kenchō-ji.). Wie diese Aufzählung zeigt, schuf Shōkei Bilder ganz verschiedenen Typs, Landschaften, Blumen-und-Vögel Bilder und Porträts. Damit übte er einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Malerei im Kantō-Gebiet aus.
Anmerkungen
Literatur Tazawa, Yutaka: Shōkei. In: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 978-0-87011-488-5. Laurance P. Roberts: Shōkei. In: A Dictionary of Japanese Artists. Weatherhill, 1976. ISBN 978-0-8348-0113-4. S. Noma (Hrsg.): Shōkei. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 978-4-06-205938-1, S. 1408.
Weblinks
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