Kurt Hlaweniczka (* 5. Jänner 1930 in Wien; † 28. Jänner 2008 ebenda) war ein österreichischer Architekt.

Leben Hlaweniczka studierte bis 1956 an der Technischen Hochschule in Wien Architektur und belegte anschließend zusätzliche Kurse an der ETH Zürich und in den USA. Ab 1959 führte er sein eigenes Büro. Daneben war er zwischen 1962 und 1967 als Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbau GmbH (GEWOG) tätig.Stefan Weber: Der Wohnpark Alt-Erlaa im Kontext von sozialem Wohnbau und utopischer Architektur; Universität Wien, Masterarbeit 2014 (Online). In den 1970er bis 1990er Jahren schuf er oftmals in Arbeitsgemeinschaften mit anderen Architekten in Wien und Niederösterreich eine Reihe von großen Wohn- und Verwaltungsgebäuden.Matthias Boeckl: Der Campus der Wirtschaftsuniversität Wien. Ambra Verlag, 2014, ISBN 978-3990436455. Dabei beschritt er oftmals völlig neue Wege und gilt als österreichischer Pionier der interdisziplinären Gesamtplanung.Architekt Prof. DI Dr. Kurt Hlaweniczka ist am 28. Jänner 2008 im 79. Lebensjahr verstorben. Nachruf. In: Der Plan, Zeitschrift der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Nr. 1, April 2008, S. 14 (Online).

An Auszeichnungen erhielt er unter anderem: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien (Verleihung 12. April 1988, Übernahme 5. Oktober 1988), Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (Verleihung 18. September 1976), Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (Verleihung 25. März 1977) und 1992 die Ernennung zum Ehrensenator der Technischen Universität Wien.Über die TUW: Ehrensenator_innen. TU Wien, abgerufen am 1. Januar 2022.

Kurt Hlaweniczka war ab 1965 Mitglied der Freimaurerloge Fraternitas und 1977 Gründungsmitglied der Loge Zur Brüderlichen Harmonie.

Werke (Auswahl) mini|PVA-Zentrale im 2. Wiener Gemeindebezirk mit Hannes Lintl(1977–1981) mini|Verwaltungsgebäude der AUVA im 20. Wiener Gemeindebezirk; 1977 eröffnet mini|Hilton Vienna Plaza (2024) WU-Hauptgebäude an der Althanstraße (Generalplanung, eröffnet 1982)WU-Hauptgebäude seit Jahren ein Sanierungsfall. Der Standard, 23. Dezember 2005, abgerufen am 20. April 2018. Wohnpark Alterlaa; Planung in Arbeitsgemeinschaft mit Harry Glück & Partner und Requat&Reinthaller (1973–1985).Natalie Baumann: Die Entwicklung der Wiener Gemeindebauten im Kontext ihrer Architektur. Universität Wien, Dissertation 2012 (Online). Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten, Wien 2; mit Hannes Lintl (1977–1981) Verwaltungszentrum der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, Wien 20 (1972–1977) Hilton Hotel Vienna Plaza: Eröffnung: Oktober 1988 Verwaltungsgebäude der Philips Data Systems, Wien 10Richard Bamberger, Franz Maier-Bruck: Hlaweniczka, Kurt. In: Österreich-Lexikon. Verlagsgemeinschaft Österreich-Lexikon–Brandstätter–Hölzl, Wien 1995, ISBN 3-9500438-0-2 (Online). Internationales Pressezentrum, Wien 19 Philips Videowerk und Philips Elektronikfabrik, Wien 23 Rehabilitationszentrum der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt in Klosterneuburg (Niederösterreich, mit H. Lintl).

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Österreich) Kategorie:Träger des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Wien Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert) Kategorie:Freimaurer (21. Jahrhundert) Kategorie:Freimaurer (Österreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Gestorben 2008 Kategorie:Mann