Der Orgelfrühling Steiermark ist ein österreichisches Festival für Orgelmusik, das seit 2012 existiert. Das Festival – bis 2016 unter dem Namen Grazer Orgelfrühling – findet jährlich im Frühjahr in Graz und in der Steiermark statt. Aufgeführt werden Orchester-, Kammermusik- und Crossover (Musik)-Projekte mit Orgel und E-Orgel. Das Festival steht unter der künstlerischen Leitung von Gunther Rost.

Geschichte 2011 übernahm Gunther Rost als künstlerischer Leiter die vormals von Fritz Haselwander und der Herz-Jesu-Kirche (Graz) jährlich durchgeführte Konzertreihe „Orgelfrühling in Herz-Jesu“.

2012 erweiterte er sie mit dem Engagement der Kunstuniversität Graz und Privatinitiativen zum „Grazer Orgelfrühling“:Radio Steiermark: So tönt heuer der Orgelfrühling durchs Land, abgerufen am 18. April 2018 Erstmals wurden neben der historischen Walcker-Orgel der Herz-Jesu-Kirche auch andere Grazer Orgeln, vornehmlich die mobilen Orgeln am Zentrum für Orgelforschung, eingesetzt. Internationale Gastorganisten traten neben herausragenden Studierenden und Absolventen der Kunstuniversität Graz auf, das Programm wurde durch Kurse und genreübergreifende Projekte erweitert.

Programmatisch setzte sich das Festival von Beginn an zum Ziel, das Instrument Orgel auch als Soloinstrument mit Orchester und in der Kombination mit Schauspiel zu zeigen. Im Grazer MUMUTH wurden die Produktionen „Faust“, „Schlafes Bruder“, „An Offer You Can’t Refuse“, „Höllenfahrt“, „Der Großinquisitor“, „Malleus Maleficarum – ein Tutorial“ und „Strahlender Untergang“ zur Aufführung gebracht.Ankündigung der Aufführung „Schlafes Bruder“ auf der Website der Kunstuniversität Graz, abgerufen am 18. April 2018Ankündigung der Aufführung „Höllenfahrt“ auf der Website der Kunstuniversität Graz, abgerufen am 8. Juli 2018Ankündigung der Aufführung „Der Großinquisitor“ in den Freizeittipps der Kleinen Zeitung, abgerufen am 18. Mai 2019 Im April 2024 fand dort die Uraufführung der „Traumnovelle“ von SJ Hanke statt.Ankündigung der Uraufführung der „Traumnovelle“ auf der Website des Kulturmagazins kuma, abgerufen am 25. September 2024

2017 fand das Festival erstmals unter dem Namen Orgelfrühling Steiermark auch außerhalb von Graz statt. Eingebunden wurden die historischen Orgeln in Pöllauberg, Sankt Veit in der Südsteiermark und Straden sowie einzelne moderne Instrumente der Region. 2018 kamen weitere Spielorte hinzu, die Regionen werden durch Shuttle-Busse an Graz angebunden.Ankündigung des Festivals 2018 im Klipp Magazin Online , abgerufen am 22. April 2018

Spielorte In Graz: Herz-Jesu-Kirche Dom zu Graz Palais Schwarzenberg MUMUTH der Universität für Musik und darstellende Kunst GrazDas MUMUTH, Kunst Uni Graz abgerufen am 21. April 2018 Stefaniensaal Heilandskirche

In der Regionen: Bärnbach: Hundertwasserkirche Feldbach: Leonhardskirche Gratwein-Straßengel: Stift Rein Leibnitz: Pfarrkirche Leoben: Stadtpfarrkirche Straßengel: Wallfahrtskirche Maria Straßengel Osterwitz: Pfarrkirche Pöllau: Stift Pöllau Pöllauberg: Wallfahrtskirche Stainz: Hofer-Mühle Sankt Veit in der Südsteiermark: Wallfahrtskirche Sankt Peter im Sulmtal: Pfarrkirche Straden mit seinen drei Orgeln Weiz: Kunsthaus

Mitwirkende Organistinnen und Organisten: Hansjörg Albrecht Léon Berben Christoph Bossert Naji Hakim Günther Kaunzinger Kalevi Kiviniemi Ludger Lohmann Benjamin Righetti Gunther Rost Martin Sander Michael Schönheit Thomas Trotter

Instrumentalsolisten: Pirmin Grehl, Querflöte Annedore Oberborbeck, Violine Günter Seifert, Violine Norbert Täubl, Klarinette

Weblinks Orgelfrühling Steiermark Gunther Rost

Einzelnachweise

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