mini|hochkant|Porträt Eduard Robert Bary aus Dresden, Rom 21. Mai 1843.Motiv, In: Sammlung von Bildnissen deutscher Künstler in Rom (Erstes Künstleralbum) – Bibliotheca Hertziana Rom. Eduard Robert Bary, häufig kurz Robert Bary, (* 2. Dezember 1813 in Dresden; † 28. Juni 1875 ebenda) war ein deutscher Porträt- und Historienmaler.

Leben Eduard Robert Bary, der zuweilen kurz Robert Bary geschrieben wurde, studierte an der Königlichen Kunstakademie Dresden sowie von 1837 bis 1840 an der Königlich-Preußischen Kunstakademie Düsseldorf. In Düsseldorf war Karl Ferdinand Sohn sein Lehrer.Archive.NRW.de/LAV/Abteilungen/Rheinland/Bestände Düsseldorf/Inventar Schülerlisten der Kunstakademie/Index: Findbuch 212.01.04 Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf. Stand vor dem 26. Oktober 2022. (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen)

Bary kam als sächsischer Stipendiat 1840 nach Italien und war von Januar 1841 bis Sommer 1843 in Rom ansässig.Friedrich Noack: Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters. Band 2, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927, S. 76. Er wurde Mitglied der deutschen Künstlerkolonie und war dort mit Ludwig Haach befreundet.

Ab November 1849 war er als Lehrer, ab 1853 als Professor an der Kunstakademie Dresden tätig.

Am 3. Januar 1863 heiratete Robert Bary in Dresden Ida Constance zu Solms-Tecklenburg-Sachsenfeld (1835–1915), TochterGothaischer Genealogischer Hofkalender nebst diplomatisch-statidtischem Jahrbuche. 1912. Jahrgang 149, Justus Perthes, Gotha 14. November 1911, S. 216. der Laura Mathilde Thierfeld (1815–1869) und des Grafen Arthur zu Solms-Tecklenburg-Sachsenfeld (1808–1896). Überliefert ist die TochterWalter von Hueck, Erik Amburger, Friedrich Wilhelm Euler, Johann Georg von Rappard, u. v. a.: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 1968. Band VIII, Band 41 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1968, S. 194. Marie (1863–1937), geboren in Dresden und seit 1885 ebenda mit dem Offizier, Maler und Schriftsteller Ludwig von Jordan (1849–1941) verheiratet. Ludwig war ein Nachfahre des Ludwig Alexander von Jordan. Die Familie von Marie von Jordan geb. Bary lebte zuletzt in Weimar und hatte mehrere Kinder und Enkelkinder.

Im Auftrage der Sächsischen Regierung erstellte er Kartons für die Buntglasfenster in der damals neu sanierten Evangelischen Stadtkirche in Wildenfels im Erzgebirge, einer Patronatskirche des alten Herrensitzes der Familie zu Solms, zu Solms-Wildenfels.

Er malte auch Miniaturbilder von Blumensträußen. mini|hochkant|Bildnis der Schwägerin Olga von Köller, geb. Gräfin zu Solmsund Tecklenburg (1842–1912).

Literatur Friedrich Noack: Bary, Eduard Robert. In: Ulrich Thieme, Felix Becker (Begründer/Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 2: Antonio da Monza–Bassan. Vita, Verlag Wilhelm Engelmann, Leipzig 1908, S. 587. Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Band 1, 1, Dresden 1891, S. 53. Eduard Maria Oettinger: Moniteur des Dates, contenant un million de renseignements biographiques, généalogiques et historiques. Supplément-Hugo Schramm Macdonald; Verlag Bernhard Hermann, Leipzig 1882, S. 19. Wolfgang Müller von Königswinter: Düsseldorfer Künstler aus den letzten fünfundzwanzig Jahren. Leipzig 1854, S. 42.

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