Als Taubergrund wird ein Teil des Naturraums Tauberland in Baden-Württemberg und Bayern bezeichnet, in dessen Gebiet sich ein Abschnitt der namengebenden Tauber befindet. Der Taubergrund weist als naturräumliche Einheit Nr. 129.3 der Haupteinheitengruppe Neckar- und Tauber-Gäuplatten vier Untergliederungseinheiten in zweiter Nachkommastelle auf: Das Mittlere Taubertal (Nr. 129.30), das Vorbachtal (Nr. 129.31), das Wittigbachtal (Nr. 129.32) und das Taubertal bei Bieberehren (Nr. 129.33).

Wegen seiner zahlreichen Bildstöcke und sonstigen Kleindenkmalen mit Marienbildern wird der Taubergrund zusammen mit dem Taubertal und dem Bauland seit den 1920er Jahren auch Madonnenland genannt. Hermann Eris Busse: Peter Brunnkant (1927), Neuauflage Freiburg i. Br. 1985, S. 168ff; ders.: In der Stulpe des badischen Reiterstiefels. In: Badische Heimat. Zeitschrift für Volkskunde, Heimat-, Natur- und Denkmalschutz 20. Jg., 1933. S. 21

Naturräumliche Gliederung Der Taubergrund ist folgender Teil des Naturraums Tauberland der Haupteinheitengruppe Neckar- und Tauber-Gäuplatten: (zu 12 Neckar- und Tauber-Gäuplatten) 129 Tauberland 129.0 Umpfer-Wachbach-Riedel 129.01 Königheimer Tal 129.1 Südliche Tauberplatten 129.2 Freudenbacher Platte 129.3 Taubergrund 129.30 Mittleres Taubertal 129.31 Vorbachtal 129.32 Wittigbachtal 129.33 Taubertal bei Bieberehren 129.4 Tauberberg 129.40 Unterbalbach-Röttinger Riedel 129.41 Messelhäuser Hochfläche 129.42 Großrinderfelder Fläche 129.43 Werbach-Böttigheimer Tal

Einzelnachweise

Literatur Siegfried Kullen: Baden-Württemberg. 3., aktualisierte Auflage; Neubearbeitung. Klett, Stuttgart 1989. (Klett Länderprofile)

Weblinks

Taubergrund bei Creglingen. Baden-Württembergs Natura 2000-Gebiete (PDF; 2 Seiten). Online unter lubw.baden-wuerttemberg.de

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