Die Gmina Pszczółki ist eine Landgemeinde im Powiat Gdański (Powiat Danzig) in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Sie hat eine Fläche von 49,8 km², auf der  Menschen leben (). Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf ( Hohenstein, kaschubisch Pszczółczi).

Geographie mini|links|Karte der Landgemeinde mini|Landschaft bei Pszczółki Die Landgemeinde liegt in Pommerellen im Süden von Powiat und Stadt Danzig. Sie grenzt an die Landgemeinden Pruszcz Gdański, Gmina Suchy Dąb, Tczew und Trąbki Wielkie. 86 Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, Wald macht nur zwei Prozent aus.

Geschichte Mit der Ersten Polnischen Teilung kam das Gemeindegebiet 1772 zum Königreich Preußen und zum Kreis Dirschau der Provinz Westpreußen. 1818 kam es an den Landkreis Danzig und 1887 wieder an den Kreis Dirschau. Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags fiel das Gebiet nach dem Ersten Weltkrieg 1920 an die Freie Stadt Danzig und gehörte zum Kreis Danziger Höhe.

In der Folge des Zweiten Weltkriegs gelangte Westpreußen an Polen. Die ortsansässige Bevölkerung wurde vertrieben.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Landgemeinde zur Woiwodschaft Danzig. Bedingt durch die Nähe zur Großstadt Danzig ist die Bevölkerungszahl der Landgemeinde ist von 7694 Einwohnern 2004 auf angewachsen.

Gemeindegliederung Schulzenämter Zur Landgemeinde Pszczółki gehören neun Ortsteile (deutsche Namen bis 1945) mit jeweils einem Schulzenamt.

polnischer Name deutscher Name (bis 1945) Einw.(2010) Lage BildKleszczewko Klein Kleschkau 311 Kolnik Kohling 503 100px|Wegkreuz bei KolnikOstrowite Osterwick 167 Pszczółki Hohenstein 4053 100px|Straße in PszczółkiRębielcz Rambeltsch 904 60px|Heiligenhäuschen in RębielczRóżyny Rosenberg 1083 100px|Bahnhof in RóżynySkowarcz Schönwarling 1425 100px|Museum in SkowarczUlkowy Uhlkau 331 Żelisławki Senslau 536 100px|Brennerei in Żelisławki

Weitere Wohnplätze sind: Skowarcz-Kolonia, W Łąkach, Żelisław.

Sehenswürdigkeiten mini|Ehemalige evangelische Kirche in Pszczółki Denkmalgeschützte Sehenswürdigkeiten Windmühle in Pszczółki, 19. Jahrhundert Vorlaubenhaus in Różyny, 18. Jahrhundert Kirche in Różyny, 18. Jahrhundert Rittergut in Żelisławki, Herrenhaus (1830), Park, Vorwerk, Getreidespeicher (1898), Brennerei (1907), Kutscherhaus (1912), Haus des Gutsverwalters

Weitere Sehenswürdigkeiten in Pszczółki Katholische Pfarrkirche Ehemalige evangelische Kirche (1931) Kapelle in der ulica Tczewska

Museen Honigmuseum in Skowarcz.

Verkehr mini|Bahnhof in Pszczółki Die Landgemeinde hat eine sehr gute Verkehrsanbindung. Durch den westlichen Teil verläuft die mautpflichtige Autostrada A1 (Europastraße 75), durch den östlichen Teil die Droga krajowa 91 (DK91). Der Bahnhof Pszczółki und die Haltepunkte Różyny und Skowarcz liegen an der Bahnstrecke Warszawa–Gdańsk.

Persönlichkeiten Janusz Dyl (1954–2005, * in Pszczółki), polnischer Theologe Tadeusz Wojtas (* 1955 in Pszczółki), polnischer Radrennfahrer.

Weblinks

Website der Gemeinde

Einzelnachweise