Der Reichsbundpokal 1940/41 war der siebte ausgetragene Reichsbundpokal-Wettbewerb. Mit Hinzukommen der Gaue Danzig-Westpreußen und Wartheland gab es eine Veränderung des Austragungsmodus. Die Auswahlmannschaften aller 20 Gaue traten in der Vorrunde an, die zehn Sieger spielten dann in einer Zwischenrunde fünf Sieger aus. Von diesen fünf Siegern waren drei Mannschaften für das Halbfinale qualifiziert, die zwei restlichen Mannschaften spielten in einem Ausscheidungsspiel den vierten Halbfinalisten aus. Das Finale, eine Neuauflage des letztjährigen Endspiels, gewann dieses Mal die Auswahlmannschaft Sachsens, deren Grundgerüst aus Spielern des Dresdner SC bestand, durch einen 2:0-Erfolg über Bayern. Pommern und Ostpreußen feierten jeweils den dritten Sieg in einem Gauauswahlspiel überhaupt, schieden dann aber in der Zwischenrunde chancenlos aus. Westfalen verzichtete in dieser Spielzeit auf Spieler des FC Schalke 04 und schied bereits in der ersten Runde aus.

Vorrunde

Wiederholungsspiel:

Zwischenrunde

Wiederholungsspiel:

Ausscheidungsspiel

Halbfinale

Finale

Der Wiener Robert Beinlich übernahm die Leitung des Endspiels, nachdem der eigentlich vorgesehene Helmut Fink aus Frankfurt am Main für das Länderspiel zwischen Schweden und Dänemark am 14. September des Jahres in Stockholm berufen wurde.Kleine Volks-Zeitung: „Beinlich leitet Endspiel“ (5. September 1941, S. 6)

Torschützen Nachfolgend sind die besten Torschützen des Reichsbundpokals 1940/41 aufgeführt. Sie sind nach Anzahl ihrer Treffer sortiert, bei Gleichstand nach Spieleinsätzen.

Rang Spieler Auswahlmannschaft Verein Tore Einsätze 1 Ernst Willimowski Sachsen Chemnitzer Polizeisportverein 8 3 2 Hans Fiederer Bayern SpVgg Fürth 5 5 3 Fritz Viere Mittelrhein SpVgg Sülz 07 3 1

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Fußballsaison 1940/41 Kategorie:Reichsbundpokal