I ( für „Ich“) ist das Debütalbum des deutschen DJs Felix Jaehn.

Entstehung und Artwork Mit drei Ausnahmen wurden alle Stücke des Albums von Felix Jaehn, in Zusammenarbeit mit wechselnden Koautoren, geschrieben. Zumeist treten die Koautoren nur bei vereinzelten Werken auf. Die meisten Titel entstanden in Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Musiker Christophe Vitorino De Almeida (Chris Meid), dieser schrieb an drei Stücken des Albums mit. Des Weiteren stellen die Liedtexter und Komponisten Tim Deal (Hight), Michael Geldreich, Mack, Aiko Rohd und Tonino Speciale jeweils zwei Autorenbeteiligungen. Neben dem angesprochenen Autoren wirken weitere 69 Liedtexter und Komponisten an jeweils einem Stück mit. Bis auf ebenfalls zwei Ausnahmen wurden alle Titel von Jaehn produziert. Teilweise tätigte er die Produktionen alleine und teilweise in Zusammenarbeit mit weiteren Musikproduzenten. De Almeida und das deutsche Produzenten-Quartett Hitimpulse (bestehend aus: Jeremy Chacon, Jonas Kalisch, Henrik Meinke und Alexsej Vlasenko) sind an zwei Produktionen beteiligt, sie sind damit die einzigen Produzenten die an mehr als einer Produktion beteiligt sind. Jaehn produzierte das Album an keinem festen Ort, unter anderem entstanden Stücke in Kopenhagen, London oder Los Angeles, auf dem Laptop an diversen Flughäfen – und auch in Felix’ gerade fertiggestelltem Studio in seinem Heimatdorf an der Ostsee. I wurde unter den Musiklabels L’Agentur, Universal Music und Virgin Records veröffentlicht.

Auf dem Cover des Albums ist – neben Künstlernamen und Liedtitel – ein pinker Streifen und Jaehns Gesicht zu sehen. Der pinke Streifen ist mittig angeordnet und zieht sich senkrecht vor einem weißen Hintergrund durch die Mitte des Coverbildes. Am unteren Ende sind in weißer Schrift der Albumtitel sowie der Künstlernamen in ebendiesem eingebettet. Jaehns selbst ist ebenfalls mittig angeordnet. Es handelt sich um das gleiche Porträt wie das, welches auf der Singleauskopplung Cool zu sehen ist. Der Unterschied besteht nur darin, dass es hier größer und mittig dargestellt ist während es auf der Single kleiner und in der linken unteren Ecke angeordnet ist. Das gleiche Artwork-Konzept findet sich nicht nur auf diesem oder dem Cover von Cool wieder, sondern auch auf einigen weiteren Singleauskopplungen. Die Fotografie Jaehns stammt von Jens Koch. Im Inneren der CD befindet sich ein zwölf-seitiges Begleitheft.

Veröffentlichung und Promotion Die Erstveröffentlichung von I erfolgte am 16. Februar 2018 als CD und Download. Das Album besteht aus 25 Studioaufnahmen, wobei eine Coverversion und drei Remixe inbegriffen sind. Eine alternative Downloadversion des Albums beinhaltet lediglich 22 Titel und ist um die drei Stücke Eagle Eyes (Radio Edit), Photograph (Felix Jaehn Remix) sowie Cheerleader (Felix Jaehn Remix) gekürzt. Die digitalen Versionen von I beinhalten zusätzlich ein 24-minütiges Video, in denen es um Jaehn selbst geht. Am 2. Juni 2018 erschien mit I Remixed eine Remixversion des Debütalbums.

Bereits eine Woche vor der Veröffentlichung von I veranstaltete Jaehn in Zusammenarbeit mit dem deutschen Radiosendern N-Joy eine „Pre-Listening-Party“ in Hamburg, wobei Jaehn zusammen mit Jens Hardeland alle Titel vorstellte. Kurz nach der Veröffentlichung von I veröffentlichte das Zeit-Magazin ein Interview mit Jaehn, in dem dieser sich unter anderem als bisexuell outete.Christoph Dallach: Felix Jaehn – Ich träume davon, den Menschen zu finden, mit dem ich mein Leben teilen möchte. In: ZEITmagazin. Nr. 9/2018, 22. Februar 2018. Mit Erscheinen des Interviews stürzten sich die Medien auf diese Nachricht, sodass die Musik in den Hintergrund trat. Um das Album weiter zu bewerben, folgten unter anderem Talkshow-Auftritte in der NDR Talk Show des Norddeutschen Rundfunks sowie bei Markus Lanz im ZDF.NDR Talk Show, Norddeutscher Rundfunk, 23. Februar 2018.Markus Lanz, ZDF, 29. März 2018. Im April 2018 absolvierte Jaehn eine viertägige Tournee in Deutschland, die unter dem Namen „I Tour 2018“ erfolgte.

I Tour 2018 5. April 2018: Großmarkt, Hamburg 6. April 2018: Capitol, Offenbach am Main 7. April 2018: Tonhalle, München 8. April 2018: Palladium, Köln

Hintergrundinformation Jaehn wollte mit seinem Debütalbum zeigen, dass er nicht nur als Produzent fungieren kann, sondern auch als Liedtexter. Er selbst tätigte folgende Aussage zu diesem Album: „Natürlich habe ich kein Singer-Songwriter-Album gemacht, das von Anfang bis Ende mein Leben beschreibt. Aber die Songs tragen trotzdem auf verschiedenste Art meine Handschrift und erzählen von meinen Reisen der letzten Jahre. Es gibt elektronische und hart produzierte Tracks für den Club, aber auch langsamere und melancholischere Songs, zu denen man unterwegs einfach mal seine Gedanken schweifen lassen kann.“

Er wollte schon immer ein Album veröffentlichen, um den Leuten die Möglichkeit zu geben, ihn ganzheitlich zu entdecken und um die Fans mit in seine Welt zu nehmen. Die Arbeiten an dem Album streckten sich über dreieinhalb Jahre. Er begann bereits kurz nach der Veröffentlichung von Cheerleader (Felix Jaehn Remix) mit der Produktion. Er produzierte, erstellte Wiedergabelisten und machte sich Gedanken über die Reihenfolge der Titel, doch durch die großen Single-Erfolge verzögerte sich die Produktion des Albums. In einem Interview erklärte Jaehn die Verzögerung wie folgt: „Vielleicht wäre es aus Marketingsicht schlauer gewesen, das Album schon vor zwei Jahren zu veröffentlichen. Aber das hätte künstlerisch für mich keinen Sinn gemacht. Ich hatte in so kurzer Zeit so unglaublich großen Erfolg, aber ich war noch gar nicht dafür bereit, ein ganzes Album zu produzieren. Ich musste mich erst einmal entwickeln, meinen Sound finden, ein Team um mich herum bilden, live spielen, erste Interviews geben. Eine total spannende Phase, die sehr wichtig für mich war.“

Inhalt Alle Liedtexte des Albums sind größtenteils in englischer Sprache verfasst und wurden mit drei Ausnahmen allesamt von Jaehn selbst, in Zusammenarbeit mit wechselnden Koautoren, geschrieben. Einzig die beiden Titel Jeder für Jeden und Stimme sind in deutscher Sprache verfasst. Musikalisch bewegen sich die Lieder überwiegend im Bereich des Dance-Pops.

Das reguläre Album besteht aus 25 Titeln, wobei es sich bei 21 Titeln um Neukompositionen handelt. Ain’t Nobody (Loves Me Better) ist eine Coverversion des Originals der US-amerikanischen Funkband Rufus und Chaka Khan aus dem Jahr 1983. Bei den anderen drei Stücken Cloud 9 (Felix Jaehn Remix) (Aden x Olson), Photograph (Felix Jaehn Remix) (Ed Sheeran) und Cheerleader (Felix Jaehn Remix) (Omi) handelt es sich um Remixversionen der bereits zuvor veröffentlichten Originale.

Felix Jaehn selbst wirkt bei allen Stücken lediglich als Instrumentalist und Produzent mit. Gesanglich ist er nur in wenigen Ausnahmen im Hintergrund zu hören, ansonsten werden die Lieder durch die Gastsänger interpretiert. Diese wählt Jaehn nach seinem persönlichen Musikgeschmack aus. Ihn müsse eine Stimme berühren. Wenn sie das tue, vertraue er darauf, dass sie diese Emotionen hoffentlich auch bei ganz vielen anderen Menschen auslösen würde. Tim Schou, der Frontmann der dänischen Indieband A Friend in London, ist als Gastsänger in Millionaire zu hören und offiziell geführt. Darüber hinaus ist er auch als Sänger in Like a Riddle und Feel Good zu hören, wird jedoch nicht als offizieller Gastsänger genannt.

+ Titelliste # Titel Autor(en) Produzent(en) Länge 1 Cool (feat. Gucci Mane & Marc E. Bassy) Radric Davis (Gucci Mane), Scott Harris, Felix Jaehn, Jonas Jeberg, Rick Markowitz, Micah Premnath Michael Geldreich, Felix Jaehn, Jonas Jeberg 3:10 2 Jennie (feat. Bori & R. City) Felix Jaehn, Mack, Theron Thomas, Timothy Thomas, Thomas Troelsen Christophe Vitorino De Almeida, Felix Jaehn 3:04 3 Don’t Say Love (feat. Rothchild) Gunes Ergun, Robert Harvey, Felix Jaehn, Bruce Sigala Felix Jaehn 3:09 4 Honolulu (feat. Matluck) Christophe Vitorino De Almeida, Kevin Eagle, Michael Geldreich, Viktoria Hansen, Felix Jaehn, Max Matluck Felix Jaehn 2:52 5 Hot2Touch (feat. Alex Aiono & Hight) Tim Deal (Hight), Felix Jaehn, Cass Lowe, Mark Ralph, Thomas Walker Hight, Felix Jaehn 2:40 6 Like a Riddle (feat. Adam Trigger & Hearts & Colors) Steven Bashir, Florent Hugel, Felix Jaehn, Patrik Jean, Aiko Rohd, Adam Trigger Felix Jaehn, Aiko Rohd 2:59 7 Better (feat. Clara Mae) David Bjoerk, Clara Hagman, Felix Jaehn, Walid Ben Merieme, Cassandra Ströberg Felix Jaehn 3:22 8 On a Body Like You (feat. Rachel Salvit) Jenna Andrews, Felix Jaehn, James Nosanow, Rachel Salvit Felix Jaehn 2:52 9 Millionaire (feat. Tim Schou) Hitimpulse (Jeremy Chacon, Jonas Kalisch, Henrik Meinke, Alexsej Vlasenko), Felix Jaehn, Mack, Tim Schou Felix Jaehn 2:33 10 Feel Good (feat. Mike Williams) Andrew Bullimore, Nick Gale, Felix Jaehn, Mike Willemsen (Mike Williams) Felix Jaehn, Mike Willemsen 2:46 11 Forever Young (feat. Lxandra) Christophe Vitorino De Almeida, Philipp Albinger, Marcus Brosch, Felix Jaehn, Alexandra Lehti (Lxandra), Jonas Shandel Felix Jaehn 2:33 12 LOV (feat. Andrew Jackson & Sondr) Lorenzo Cosi, Andrew Jackson, Felix Jaehn, Yusekai A. Koi Christophe Vitorino De Almeida, Felix Jaehn, Nikodem Milewski 2:42 13 Figure You Out Karen Harding, Felix Jaehn, Tonino Speciale Felix Jaehn 2:52 14 Last Summer (feat. Troi Irons) Troi Irons, Felix Jaehn, Jaakko Manninen Felix Jaehn 3:19 15 Cut the Cord (Acoustic) (feat. Patrik Jean) Felix Jaehn, Patrik Jean, Simone Porter, Aiko Rohd Felix Jaehn 3:51 16 Ain’t Nobody (Loves Me Better) (feat. Jasmine Thompson) David Hawk Wolinski Felix Jaehn 3:06 17 Book of Love (feat. Polina) Polina Goudieva, Jimmy Harry, Felix Jaehn Felix Jaehn 3:18 18 Bonfire (feat. Alma) Felix Jaehn, Alma Miettinen, Pascal Reinhardt, Joe Walter Hitimpulse, Felix Jaehn 3:03 19 I Do Tim Deal, Poppy Haddigan, Felix Jaehn, Tonino Speciale Felix Jaehn 3:21 20 Eagle Eyes (Radio Edit) (feat. Linying & Lost Frequencies) Felix Jaehn, Felix De Laet, Lin Ying Felix Jaehn 3:15 21 Jeder für Jeden (feat. Herbert Grönemeyer) Michael Geldreich, Herbert Grönemeyer, Felix Jaehn Hitimpulse, Felix Jaehn 3:04 22 Stimme (mit Mark Forster als Eff) Mark Forster, Felix Jaehn, Philipp Steinke Mark Forster, Felix Jaehn 3:02 23 Cloud 9 (Felix Jaehn Remix) (Interpretation: Aden x Olson) Christophe Vitorino De Almeida, Felix Jaehn, Aden Jaron, Björn Steiner Felix Jaehn, Aden Jaron, Björn Steiner 3:06 24 Photograph (Felix Jaehn Remix) (Interpretation: Ed Sheeran) Martin Harrington, Thomas Leonard, Johnny McDaid, Ed Sheeran Jeff Bhasker 3:30 25 Cheerleader (Felix Jaehn Remix) (Interpretation: Omi) Mark Bradford, Clifton Dillon, Ryan Dillon, Sly Dunbar, Omar Samuel Pasley (Omi) Clifton Dillon, Omi 3:02

Singleauskopplungen Singleauskopplungen 19.05.2014: Cheerleader (Felix Jaehn Remix) 03.11.2014: Eagle Eyes 03.04.2015: Ain’t Nobody (Loves Me Better) 11.09.2015: Book of Love 27.11.2015: Stimme 22.04.2016: Jeder für Jeden 15.07.2016: Bonfire 12.05.2017: Hot2Touch 04.08.2017: Feel Good 06.10.2017: Like a Riddle 09.02.2018: Cool Die erste Singleauskopplung des Albums erschien bereits drei Jahre vor der Veröffentlichung von I. Bislang erschienen elf Lieder des Albums als eigenständige Singles. Des Weiteren wurden Photograph (Felix Jaehn Remix) und Cloud 9 (Felix Jaehn Remix) als Singles veröffentlicht. Jedoch handelt es sich hierbei um Neuauflagen beziehungsweise Remixe der regulären Versionen, deren Verkäufe dem Original hinzuaddiert werden und somit nicht als eigenständige Singles geführt werden.

Als erste Single wurde Cheerleader (Felix Jaehn Remix) ausgekoppelt. Die Single wurde erstmals am 19. Mai 2014 veröffentlicht. Als letzte Single bislang erschien Cool am 9. Februar 2018. Mit Stimme und Jeder für Jeden erschien zwei deutschsprachige Singleauskopplungen.