Hermann Hold (* 1949) ist ein österreichischer römisch-katholischer Kirchenhistoriker.

Leben Als außerordentlicher Universitätsprofessor lehrte er Kirchengeschichte an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Rhetorik und Macht, religious woman-man-symbolic (11th–14th Century), Letal-Dispositionen im Gottesbild des Mittelalters und der Neuzeit: deren Implikationen im Rahmen der Entwicklung einer Sterbekultur und vom Heiligen getragene Geschlechtlichkeit. Kirchliche Sexuallehre an der Westfront von St. Stephan.

Schriften (Auswahl) Adelsbünde und Rittergesellschaften im Spätmittelalter. Beitrag zur Entstehung, Form und Funktion der genossenschaftlichen und hierarchischen Gruppe. Wien 1975, (zugleich Dissertation, Wien 1975). Appellative Höflichkeit. Untersuchungen zur Inscriptio von Papstschreiben aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Wien 1988, (zugleich Dissertation, Wien 1988). Unglaublich glaubhaft. Die Arengen-Rhetorik des Avignonenser Papsttums. Lang, Frankfurt am Main/Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien 2004, ISBN 3-631-39090-4 (zugleich Habilitationsschrift, Wien 2001). als Herausgeber mit Rupert Klieber: Impulse für eine religiöse Alltagsgeschichte des Donau-Alpen-Adria-Raumes. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2005, ISBN 3-205-77310-1. als Herausgeber mit Gerhart Marckhgott: Gregor XI. (1370–1378) (= Publikationen des Historischen Instituts beim Österreichischen Kulturforum in Rom. Abteilung 2 Quellen. Reihe 4. Acta Pataviensia Austriaca. Band 4). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2014, ISBN 978-3-7001-7401-1.

Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien) Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Mann