miniatur|Die Skyline von Suwon und die Festung Hwaseong mini|Blick auf die Stadt mit einem Teil der Stadtmauer Suwon ist die größte Stadt und Hauptstadt der Provinz Gyeonggi-do in Südkorea. Sie liegt 48 km südlich von Seoul und ist an deren U-Bahn-Netz mit der Linie 1 angeschlossen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 fanden vier Spiele im am 13. Mai 2001 eröffneten Suwon-World-Cup-Stadion statt.
Samsung Electronics hat seinen Hauptsitz in Suwon.
Sehenswürdigkeiten Die Sehenswürdigkeit schlechthin von Suwon ist die Festung Hwaseong, die von 1794 bis 1796 von König Jeongjo erbaut wurde. Ihre 5,7 km lange Mauer umschloss ursprünglich die gesamte Stadt und besitzt 4 Tore. Die Festung wurde während der japanischen Kolonialzeit und des Koreakriegs beschädigt, danach aber restauriert. Sie wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Seit 2019 steht eine 33 Meter hohe Kopie des nur 15 Meter hohen Seeparkturms mit Ökostation der deutschen Partnerstadt Freiburg im Breisgau in Suwon im Gwanggyo Lake Park. Entworfen wurde er von demselben Architekten des Freiburger Turms, Richard Kramer, und trägt den Namen Gwanggyo Lake Park Observatory. Er hat einen Aufzug, ein Café und Platz für Ausstellungen. Eine neue Bibliothek steht auch im Park, für die Freiburg einige Bücher beigesteuert hat. Sie stehen in einem Regal, das wie ein kleiner Seeparkturm gebaut ist.
Essen Suwon ist bekannt für Suwon-Galbi, eine Variation des sonst in Korea üblichen Galbi.
Sport Zum fünften Mal nach 2008, 2009, 2010 und 2011 fand vom 18. bis 23. September 2012 das zweite Dreiband-Weltcup des Jahres statt, bei der sich die Weltbesten im Karambolage messen. Gewinner des vorangegangenen Turniers im Februar 2012 im türkischen Antalya war der Koreaner Choi Sung-won. Titelgewinner in Suwon wurde der Schwede Torbjörn Blomdahl.
Im April 2023 findet die Division IB der Eishockey-Weltmeisterschaft der Frauen im Suwon Ice Rink statt.
In Suwon sind zwei Fußballvereine ansässig, die Suwon Samsung Bluewings, die ihre Heimspiele im Suwon-World-Cup-Stadion austragen, sowie der Suwon FC, der im Suwon-Stadion beheimatet ist. Das Duell der beiden Vereine ist als Suwon-Derby bekannt.
Söhne und Töchter der Stadt Pak Yeong-hyo (1861–1939), Politiker Moon Han-lim (* 1955), römisch-katholischer Bischof von Venado Tuerto in Argentinien Germanus Kwak Jin-sang (* 1961), römisch-katholischer Geistlicher, Weihbischof in Suwon Hur Seung-wook (* 1972), Skirennläufer Jo Jung-suk (* 1980), Schauspieler Park Hae-soo (* 1981), Film-, Theater- und Fernsehschauspieler Kim Jin-hyeon (* 1987), Fußballspieler Yeon Gi-sung (* 1989), Fußballspieler Kim Hyun-sung (* 1989), Fußballspieler Lee Jong-suk (* 1989), Schauspieler Yun Suk-young (* 1990), Fußballspieler Kim Haeng-jik (* 1992), vierfacher Karambolageweltmeister im Dreiband Lee So-youn (* 1993), Shorttrackerin Jeongyeon (* 1996), Sängerin Im Ho-won (* 1998), Rollstuhltennisspieler Lee Seung-woo (* 1998), Fußballspieler Kim Won-ho (* 1999), Badmintonspieler Lee Ho-jae (* 2000), Fußballspieler Choi Se-bin (* 2000), Säbelfechterin Shin Yu-bin (* 2004), Tischtennisspielerin
Städtepartnerschaften Asahikawa, Japan, seit 1989 Jinan, Volksrepublik China, seit 1993 Townsville, Australien, seit 1997 Bandung, Indonesien, seit 1997 Jeju-si, Südkorea, seit 1997 Cluj-Napoca, Rumänien, seit 1999 Toluca, Mexiko, seit 1999 Yalova, Türkei, seit 1999 Fès, Marokko, seit 2003 Hải Dương, Vietnam, seit 2004 Siem Reap, Kambodscha, seit 2004 Hyderabad, Indien, seit 2005 Nischni Nowgorod, Russland, seit 2005 Curitiba, Brasilien, seit 2006 Pohang, Südkorea, seit 2009 Freiburg im Breisgau, Deutschland, seit 2015
Siehe auch Gyeonggi-do Festung Hwaseong
Weblinks
Offizielle Seite der Stadt (englisch) Ein Reisebericht Ein Artikel von KOREAheute
Einzelnachweise
Kategorie:Millionenstadt
Kategorie:Hauptort einer Verwaltungseinheit