Max Josef Hänger junior (* 1898 in München; † 1961 ebendortWerner Ebnet: Sie haben in München gelebt: Biografien aus acht Jahrhunderten. 2016.) war ein deutscher Tier- und Landschaftsmaler.

Max Hänger war Sohn des Tiermalers Max Hänger der Ältere, der ihm wahrscheinlich den ersten Unterricht erteilte. Er besuchte 1920–28 die Akademie der Bildenden Künste München; Studienreisen führten ihn nach Paris und Italien. Er entwickelte im Vergleich zu seinem Vater eine wesentlich lockerere Maltechnik; so spiegelte sich in seinen Werken als Landschaftsmaler die Begegnung mit dem Pointillismus wider. Bedingt durch eine Kriegsverletzung an den Augen musste Max Hänger schließlich seine Karriere beenden.Das Münster, Band 15. Schnell & Steiner, 1962

Hänger gehörte 1951/1952 zur Jury der gesamtdeutschen Kunstausstellung Künstler schaffen für den Frieden in Ost-Berlin.

Sein Grab liegt auf dem Münchner Nordfriedhof.

Lexikalischer Eintrag Horst Ludwig: Münchner Maler im 19. Jahrhundert: Achmann-Kursell. Bruckmann, München 1993, S. 526

Einzelnachweise

Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Tiermaler Kategorie:Maler (München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1898 Kategorie:Gestorben 1961 Kategorie:Mann