Rainer Schell (* 11. Juli 1917 in BautzenEintrag „Rainer Schell“ in: archthek – Historisches Architektenregister, Abschnitt Scheben – Schittenhelm, http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_sche.htm; (Stand vom 5. September 2018); † 2000 in Weilheim in OberbayernMateo Kries / Jochen Eisenbrand (Hrsg.): Atlas des Möbeldesigns, 2. Aufl. Vitra Design Museum, Weil am Rhein 2021, ISBN 978-3-931936-98-3, S. 921.) war ein deutscher Architekt, Designer und Maler, der für Bonn, Göttingen, Soest und Mainz öffentliche Gebäude entwarf. Er war Meisterschüler von Egon Eiermann und ein typischer Vertreter der Architektur der Moderne.
Rainer Schell hatte sein Architekturbüro in Wiesbaden. Sein Archiv wurde nach der Auflösung seines Büros nicht vernichtet, wie irrtümlich vermutet, sondern dem Stadtmuseum Wiesbaden übergeben.
Bauten mini|Stadthalle Göttingen mini|Wilhelm-Morgner-Haus, Soest 1961–1962: Wilhelm-Morgner-Haus in SoestDer flache Stahlbeton-Skelettbau, dessen Fassade abwechselnd mit Streifen aus Backstein und Feldsteinen verkleidet ist, gehört als typisches Bauwerk der frühen 1960er-Jahre zu den jüngsten Baudenkmälern der Stadt.Museum Wilhelm Morgner, abgerufen am 25. März 2018. 1961–1964: Stadthalle GöttingenArchivaliennachweis auf arcinsys.niedersachsen.de im Stadtarchiv Göttingen, abgerufen am 26. Februar 2023.Der Bau der Stadt- und Kongreßhalle auch vom Regierungspräsidenten genehmigt. In: 14 Tage Göttingen (Zeitschrift für Fremdenverkehr, Heimatkunde, Wirtschaft und Kultur), Nr. 18, 16.–30. September 1961, S. 6–7 (mit Foto der Baumodells). 1962: evangelische Christuskirche in Niederlahnstein 1962–1963: Erweiterungsbau des Gutenberg-Museums in Mainz (zum 2000-jährigen Stadtjubiläum)Andres Herzog: Markant einfügen, abgerufen am 25. März 2018.Andrew MacNeille: Zwischen Tradition und Innovation – Historische Plätze in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. Dissertation, Universität Köln, 2004, S. 238, Abriss geplant 1957–1963: evangelische Erlöserkirche im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel 1963: evangelische Stephanuskirche im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim 1964: evangelische Thomaskirche in WiesbadenThomaskirche, abgerufen am 25. März 2018. 1963–1965: evangelische Johanneskirche in Offenbach am Main 1965: Medical Research Institute in GöttingenBauwelt, Jahrgang 1965, Nr. 41, S. 1133–1135. 1965: Goethe-Institut in Paris, Avenue d’Iéna 17 1967: Neubau des kriegszerstörten Rheinischen Landesmuseums BonnAndreas Denk, Ingeborg Flagge: Architekturführer Bonn. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5, S. 34. um 1968: Bürgerhaus in Lindenfels 1972–1974: Stadthalle in Dillenburg (Sichtbetonbau) 1974: evangelische Markuskirche in Bad Kreuznach 1974: Regionalmuseum DreiGiebelHaus in Xanten
Weblinks
Literatur Ingeborg Flagge: A portrait. Rainer Schell. In: Der Architekt, Jahrgang 1984, Nr. 1, S. 43–49. Rainer Schell: 30 Jahre Architekt in Wiesbaden. Ein Querschnitt aus Briefen, Vorträgen, Schriften und Ansprachen. Selbstverlag, Wiesbaden 1980. (338 Seiten) Wilhelm Weber: Rainer Schell. Aquarelle. Verlag „Das Werkstattbuch“, Murnau 1982, ISBN 3-921773-10-5.
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Wiesbaden) Kategorie:Architekt der Moderne Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1917 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Mann