Rolf Bläsius ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler.
Laufbahn Bläsius wechselte 1971 vom TV Eppelheim zum 1. FC Bamberg in die Basketball-Bundesliga und war in der Saison 1971/72 mit 201 Punkten drittbester Bamberger Werfer. Der 1,98-Meter-Mann verließ Bamberg 1974 und ging zum Bundesliga-Konkurrenten USC Heidelberg, mit dem er im Spieljahr 1974/75 deutscher Vizemeister wurde. Nach einem Jahr in Heidelberg wechselte Bläsius nach Trier.
1974 bestritt er zwei A-Länderspieler für die bundesdeutsche Nationalmannschaft.
Sonstiges
Bläsius war Lehrer für Biologie am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Eppelheim. Er war ein leidenschaftlicher Insektenkundler und sammelte Schmetterlinge und Käfer. Eine Sammlung mit mehr als 480 Schmetterlings- und fast 300 Käferexemplaren aus seiner Arbeit befindet sich im Pfalzmuseum für Naturkunde. Weitere Teile seiner Schmetterlingssammlung befinden sich in Naturkundemuseen in Stuttgart und München. Nach Bläsius wurde der Sterrhinae Idaea blaesii benannt, der im Süden Spaniens vorkommt.
In Eppelheim ist er unter anderem für sein Engagement für die sogenannte Monsterwiese (auch Bläsiuswiese) bekannt. Diese Fläche gestaltete er mit Schülern als Lebensraum für Tiere. Er war in verschiedenen naturwissenschaftlichen Vereinen tätig, darunter auch dem Naturwissenschaftlichen Verein Karlsruhe.
Einzelnachweise
Kategorie:Basketballspieler (USC Heidelberg) Kategorie:Basketballspieler (Brose Bamberg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann