mini|hochkant|Thomas Virnich (2011) mini|Thomas Virnich: Turm zu Babel, 2002 mini|Thomas Virnich: Denkmal zu Otto von Guerickes Halbkugelversuch auf dem Ratswaageplatz in Magdeburg Thomas Virnich (* 16. März 1957 in Eschweiler) ist ein deutscher Bildhauer und Maler. Von 1993 bis 2024 lehrte er an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig Bildhauerei.
Leben und Werk Thomas Virnich lebt und arbeitet in Mönchengladbach-Neuwerk. Von 1978 bis 1981 studierte er an der Technischen Hochschule Aachen bei Joachim Bandau, wechselte dann zur Düsseldorfer Kunstakademie, an der er bis 1985 bei Alfonso Hüppi und Eugen Gomringer studierte. 1983 hatte Virnich die erste Einzelausstellung, erhielt den Förderpreis der Stadt Aachen und auf der Art Cologne eine Förderkoje. Den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen Bildende Kunst bekam er 1985, das Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium (zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Winfried Virnich) 1987 und den Niedersächsischen Kunstpreis 2001. Virnich stellt große farbige Skulpturen her, die vielfach wuchern, und in die Alltagsgegenstände bzw. Abfallgegenstände integriert sind. 1993 wurde er an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig auf die Professur für Bildhauerei im Studiengang Freie Kunst berufen. Virnich lehrte in Braunschweig, bis er 2024 emeritiert wurde.
Virnich ist Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.kuenstlerbund.de: Mitglieder "V" / Thomas Virnich (abgerufen am 25. Mai 2016)
Ausstellungen (Auswahl) 1984 Ein Panzer wird zerlegt. Neue Galerie – Sammlung Ludwig, Aachen 1985 Hausblöcke Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach 1986 Kunstraum München 1987 documenta 8, Kassel 1988 ZEITLOS Hamburger Bahnhof, Berlin 1994 Thomas Virnich – Kleine Welten. Produzentengalerie, Hamburg 1995 Thomas Virnich – Welten. Städtische Galerie Remscheid 1996 Thomas Virnich – alles wirklich. Kunstverein Braunschweig 1997 Gerhard-Marcks-Haus, Bremen 2002 Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München 2003 Malkasten, Düsseldorf 2005 Kunstverein Bonn; Lehmbruck-Museum, Duisburg 2007 Aargauer Kunsthaus, Aarau (Schweiz) 2007 Museum Wiesbaden 2011 Roemer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim 2014 Thomas Virnich. Die Welt am Kleiderhaken. Museum DKM, Duisburg 2015 Kunstverein Region Heinsberg, Schalk Im Kasten 2015/16 Thomas Virnich - Helter Skelter, Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal
Weitere Auszeichnungen 1983 Förderpreis des Bundeswettbewerbs Kunststudenten stellen aus des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft 1987 Villa-Romana-Preis 1991 Villa-Massimo-PreisWolfgang Feelisch: Thomas Virnich – Welten. Städtische Galerie Remscheid (Ausstellungskatalog), Remscheid 1995. S. 97.
Einzelnachweise
Literatur Hannelore Kersting (Bearb.): Kunst der Gegenwart. 1960 bis 2007. Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach 2007, ISBN 978-3-924039-55-4.
Weblinks
Offizieller Internetauftritt von Thomas Virnich Thomas Virnich bei kunstaspekte.de
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Träger des Villa-Romana-Preises Kategorie:Person (Mönchengladbach) Kategorie:Künstler (documenta) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann