mini|Renate Damm als Verteidigerin mit Mandant vor Gericht in Kiel (1976) Renate Damm, geborene Schünhoff (* 27. September 1935 in Wandsbek in Preußen; † 7. Juni 2025 in Hamburg), war eine deutsche Juristin und Rechtsanwältin.

Leben Renate Schünhoff studierte an der Universität Hamburg Jura. Die juristischen Staatsexamen absolvierte sie 1959 und 1963. Ab 1967 war Renate Damm Leiterin der Stabsabteilung Recht bei der Axel-Springer-Verlag AG in Hamburg, bis sie 1996 zur Bonner Sozietät Redeker Schön Dahs & Sellner wechselte.

Damm erhielt zudem einen Lehrauftrag an der Universität München und war von 1983 bis 1989 1. Vorsitzende des in Hamburg ansässigen Deutschen Juristinnenbunds, und von 1987 bis 1989 stellvertretende Landeschefin der FDP Hamburg. 2000 gründete sie in Hamburg die Kanzlei Damm & Mann, in der sie bis zum Jahr 2022 mit Schwerpunkt Presse-, Arbeits-, Vertrags- und Urheberrecht tätig war.

Renate Damm hatte einen Sohn (Ulrich) und war in zweiter Ehe mit dem Journalisten Hans Ilgmoser verheiratet. Sie starb im Jahr 2025.

Auszeichnungen 1990: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse 2011: Maria-Otto-Preis

Veröffentlichungen Presserecht im Journalismus von heute. 2. Auflage. 1985.

Literatur Damm, Renate, geb. Schünhoff. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 204.

Weblinks

Renate Damm auf der Website der Kanzlei Damm & Mann Irene Jung: Axel Springers Weggefährtin in umkämpften Zeiten (Porträt im Hamburger Abendblatt anlässlich ihres 70. Geburtstags 2005) Traueranzeige im Hamburger Abendblatt vom 21. Juni 2025, abgerufen am 20. Juni 2025.

Einzelnachweise

Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland) Kategorie:Medienrechtler (20. Jahrhundert) Kategorie:FDP-Mitglied Kategorie:Person (Axel Springer SE) Kategorie:Person (Hamburg) Kategorie:Medienrechtler (21. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Frau