Wang Lan (chin. vereinfacht: 王兰, traditionell: 王蘭) ist eine chinesische Künstlerin und Modedesignerin. Sie ist in der chinesischen Provinz Guizhou aufgewachsen, mit Wurzeln in der Miao-Kultur, einer ethnischen Minderheit. Wie in China üblich, ist der Nachname Wang dem Rufnamen vorangestellt. Ihr Wissen im Bereich der Chinesische Stickerei hat sie bereits mehrmals auf der Textile Art Berlin, im Rahmen von Workshops, vermittelt.

Biografie An der Kunsthochschule des Minoritäteninstituts der Provinz Guizhou und an der Kunstakademie Shanghai erhielt sie ihre Ausbildung in traditioneller, klassischer Tuschemalerei. Während sie in China lebte, wurden ihre Arbeiten in diversen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Sie veröffentlichte den Bildband „A Collection of Artistic Works by Wang Lan“ Shanghai Books Publishing House, 1993. Seit Ende der 1990er-Jahre lebt sie in Deutschland. Sie immatrikulierte sich an der Kunsthochschule Kassel, wo sie Textil- und Modedesign studierte und ihr Studium 2003 mit einem Diplom abschloss. Während ihres Studiums nahm sie in Kassel an der Ausstellung „Inside“ teil und beteiligte sich 2002 anlässlich der Documenta 11 an der von chinesischen Künstlern veranstalteten Performance „A Red Star Crossing Europe“. Auch stellte sie aus in der Rathaus-Galerie Vellmar. Seit 2007 lebt sie als freie Künstlerin in Berlin. In den vergangenen Jahren nahm sie regelmäßig an Ausstellungen teil, überwiegend in Berlin.

Seit 2016 ist Wang Mitglied des Berufsverbands Bildender Künstler Berlin (bbk) und der GEDOK Berlin, sowie Vize-Vorsitzende der Bambus Pforte Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch Berlin. 2017 - Gastprofessorin an der Kunsthochschule des Minoritäteninstituts der Provinz Guizhou und Gastprofessorin an der Tongren Universität der Provinz Guizhou.

Sie ist Vorsitzende der Fritz und Renate Grabau Stiftung, Kuratorin der Lancini Kunstgalerie und Autorin des Gedichtbands „Das ferne Ufer“ sowie des Bilderbuchs „Der Frühling frisst den Winter“.

Ausstellungen (Auswahl) 1993 - Einzelausstellung in der Shanghaier Kunsthalle 1999 - Gruppenausstellung „Inside“  Kassel 2001 - Gruppenausstellung Rathausgalerie Vellmar 2002 - (während Documenta 11) Beteiligung an der von chinesischen Künstlern veranstalteten Performance „A Red Star Crossing Europe“.   2009 - Einzelausstellung, Chinesisches Kulturzentrum, Berlin 2010 - Einzelausstellung, Konfuzius-Institut an der Freien Universität „Die Poesie des Miao – Volks“ Berlin 2012 - Gruppenausstellung, Global Art Space, Berlin 2013 - Gruppenausstellung „Inner Circle“, Galerie Wedding Berlin, Einzelausstellung „Von Drachen und Lotusblüten,“ Grabau-Stiftung in Schloss Moritzburg – Fasanenschlösschen 2016 - Gruppenausstellung, Kurpfälzisches Museum, Heidelberg, Einzelausstellung, Willi-Sitte-Galerie, Merseburg 2017 - Gruppenausstellung, Nordwestdeutsches Museum, Delmenhorst 2018 - Einzelausstellung, Kulturhaus – kommunale Galerie Karlshorst, Gruppenausstellung, Textilmuseum, Neumünster 2021 - Gruppenausstellung "New Normal" in der Kommunale Galerie Berlin 2022 - Ausstellung bei der 16. Langen Nacht der Bilder

Belege

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