Franz Jacob Arand (* 1742 oder 1747 in Heiligenstadt; † 1803 ebenda) war ein deutscher Mediziner.Abweichendes Sterbejahr 1802 in W. Kaiser: 200 Jahre „Drei Krankheiten unter dem Volke“ von Franz Jacob Arand aus Heiligenstadt (1742–1802), in: Eichsfelder Heimathefte. 1972.

Leben Franz Jacob Arand studierte Medizin, wurde 1765 an der Georg-August-Universität Göttingen promoviert und wirkte anschließend als Stadtphysicus in Heiligenstadt, Physicus des Ober-Eichsfeldes und Rat des Kurfürsten und Erzbischofs von Mainz Friedrich Karl Joseph von Erthal.

Am 16. März 1780 wurde Franz Jacob Arand mit dem akademischen Beinamen Damianus unter der Matrikel-Nr. 840 als Mitglied in die Leopoldina aufgenommen.

Schriften Dissertatio Inauguralis Medica De Purpura Puerperarum. Hager, Goettingae 1765 (gdz.sub.uni-goettingen.de). Rettung der Kindbetterinnen gegen die Vorurtheile von der Schädlichkeit der Aderlässe und der Klystire, wie auch von Beförderung und Unterhaltung des Friesels. Vandenhöck, Göttingen 1769 (reader.digitale-sammlungen.de). Abhandlung von drei Krankheiten unter dem Volke im Jahre 1771 und 1772. nebst den mit denselben eingedrungenen Vorurtheilen und der dabey angewendeten Heilungsart. Vandenhöck, Göttingen 1773 (gdz.sub.uni-goettingen.de).

Literatur August Hirsch: Biographisches Lexikon der hervorragenden Aerzte aller Zeiten und Völker. Sechster Band. Urban & Schwarzenberg, Wien / Leipzig 1888, S. 417 (). Johann Daniel Ferdinand Neigebaur: Geschichte der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen deutschen Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens. Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 234 ().

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Einzelnachweise

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