mini|hochkant=2.2|Siemens-Orchester Erlangen in der Heinrich-Lades Halle 1948Jubileumskonzert 60 Jahre Siemens-Orchester Erlangen, Programmheft, 31. Januar 2010 entwickelte sich aus einem Streichquartett ein Kammerorchester, das 1950 zum ersten Mal als Siemens-Orchester Erlangen konzertierte. Inzwischen zählt es 80 Mitwirkende, spielt in symphonischer Besetzung und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Universitäts- und Siemensstadt. Neben Konzerten in Erlangen gastiert das Orchester in der Region und im Ausland. Die Mitglieder setzen sich auch heute noch zu einem überwiegenden Teil aus Mitarbeitern oder Angehörigen des Konzerns zusammen. Das Orchester ist als selbständiger und gemeinnütziger Verein selbstfinanziert und Mitglied der Freizeitgemeinschaft Siemens Erlangen und des Bundesverbands Deutscher Liebhaberorchester.
Zielsetzung Alle Mitglieder spielen ehrenamtlich und unentgeltlich. Das Siemens-Orchester Erlangen tritt regelmäßig in der Stadthalle, der Heinrich-Lades-Halle, sowie – openair – im Park der Siemens Sport- und Freizeitanlage auf. Kinder-, Jugend-, Familien- und Kirchenkonzerte sowie öffentliche oder private Festveranstaltungen runden die Tätigkeitspalette des Orchesters ab. Musikalisch wird ein breites Spektrum von der Klassik über zeitgenössische Werken bis zu gehobener Unterhaltungsmusik abgedeckt.
Geschichte Als Kammerorchester gab der Verein 1950 sein erstes Konzert. In den letzten Jahrzehnten hat es sich zu einer sinfonischen Besetzung entwickelt. Seit 2005 veranstaltet das Siemens-Orchester Erlangen regelmäßig Kinder- und Familienkonzerte in Erlangen und in der Region.
Auch Konzerte mit verschiedenen Chörenhttps://fotos.mgv-neunkirchen.de/2013_carmina-burana/, Benefiz- und Neujahrskonzerte, so u. a. in Arnsteinhttps://www.mainpost.de/regional/main-spessart/neujahrskonzert-in-arnstein-art-7218934 sowie Gastkonzerte 1990 in Budapest, 2002 in München, 2003 in Wien und in der Region u. a. in Forchheim, Amberg, Nürnberg oder Fürth zeugen von der Vielfalt der musikalischen Aktivitäten des Orchesters.
Im Juni 2015 porträtierte der Bayerische Rundfunk im Rahmen von BR-Klassik "Mittagsmusik" in der Themenwoche "Werksorchester in Bayern" in einer vielbeachteten Sendung das Siemens-Orchester Erlangen.
Dirigenten 1948–1956 Rudolf Streich 1956–1986 Robert Seiler 1986–1999 Franz Killer 1999–2024 Lukas Meuli seit 2024 Stephanie Martin
Konzerte mit prominenten Solisten Veronika Eberle, Violine – 2002 Cornelia Götz, Sopran – Galakonzert 2004 Sebastian Manz, Klarinette – 2004/2005 Beatrice Berthold, Klavier – 2007 Anke Schittenhelm, Violine – 2008 Andreas Gruber, Trompete – 2009 Florian Prey, Bariton – 2010 András Turi, Cimbalom – 2022:File:Zeitung Open Air 22.jpg
Uraufführungen Karola Obermüller: Five scents of red, Auftragskomposition für das 50-jährige Bestehen des Orchesters – 2001 Willi März: Die Vogelhochzeit – in different fashions, Vom Wiener Walzer bis zu Techno – München 2002 Christoph Theiler: trazoMiana auf: kunstradio.at – 2006 Sergio Cárdenas: Kadenzen zu Beethoven's Violinkonzert – 2008 Walter von Goethe: Ouvertüre zur Oper "Stradella" – Der Flüchtling (1838) – 2011 Rebecca Trescher: Green Day, Danach, Luftrillen, Where we goHEN/(Erlanger Nachrichten) 30. Januar 2019/S. 35. – 2019 Mareike Wiening: Shifting perspective, Auftragskomposition für das 75-jährige Bestehen des Orchesters - 2025 Walter Steffens: Das jüngste Gericht, Auftragskomposition für das 75-jährige Bestehen des Orchesters - 2025
Erstaufführungen Johann Strauss (Vater): Radetzky-Marsch – Urfassung – 2002 Deutsche Erstaufführung Johann Strauss (Vater): Contredances nach beliebten Motiven aus Meyerbeer's "Robert der Teufel" – 2004 Edward Elgar: Orchesterfassung der 1. Orgelsonate von Anthony Addison – 2008 Welterstaufführung Robert Schumann: Bilder aus Osten op. 66 – Orchesterfassung von Carl Reinecke – 2015
Weblinks Website des Siemens-Orchesters Erlangen
Einzelnachweise
Kategorie:Sinfonieorchester (Deutschland) Kategorie:Gegründet 1948 Kategorie:Musik (Erlangen)