Die Playoffs um den Stanley Cup des Jahres 1941 begannen am 20. März 1941 und endeten am 12. April 1941 mit dem 4:0-Sieg der Boston Bruins über die Detroit Red Wings. Die Bruins gewannen ihren insgesamt dritten Titel sowie den zweiten in den letzten drei Jahren, nachdem sie 1939 die Toronto Maple Leafs mit 4:1 besiegt hatten. Zudem stellten sie mit Milt Schmidt den Topscorer sowie mit Eddie Wiseman den besten Torschützen dieser Playoffs. Die Red Wings hingegen bestritten ihr erstes Endspiel nach ihrem Finalsieg 1937.

Modus Für die Playoffs qualifizierten sich die sechs besten Teams der Liga. Die ersten beiden Mannschaften der Abschlusstabelle spielten in einem ersten Halbfinale direkt einen der beiden Finalteilnehmer aus. Die vier übrigen Teams standen sich in zwei Viertelfinals gegenüber, wobei der Dritte der Setzliste auf den Vierten sowie der Fünfte auf den Sechsten traf. Die Viertelfinals mündeten schließlich im zweiten Halbfinale, das den zweiten Finalteilnehmer ermittelte. Dabei wurde das erste Halbfinale sowie das Stanley-Cup-Finale im Best-of-Seven-Modus ausgetragen, während in den Viertelfinalserien sowie der zweiten Halbfinalserie bereits zwei Siege zum Weiterkommen ausreichten und somit im Best-of-Three-Modus gespielt wurde.

In Serien mit Best-of-Seven-Modus hatte das höher gesetzte Team in den ersten beiden Spielen Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselte das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hatte die höher gesetzte Mannschaft in den Spielen 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil. In Serien mit Best-of-Three-Modus wechselte das Heimrecht von Spiel zu Spiel, sodass die höher gesetzte Mannschaft im ersten und im entscheidenden dritten Spiel vor heimischem Publikum spielte. Anzumerken ist jedoch, dass von der dargestellten Verteilung des Heimrechts aus verschiedenen Gründen regelmäßig abgewichen wurde.

Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden blieben, folgte die Overtime. Sie endete durch das erste erzielte Tor (Sudden Death).

Qualifizierte Teams (1) (2) (3) (4) (5) (6)

Playoff-Baum

Viertelfinale (3) Detroit Red Wings – (4) New York Rangers

(5) Chicago Black Hawks – (6) Canadiens de Montréal

Halbfinale (1) Boston Bruins – (2) Toronto Maple Leafs

(3) Detroit Red Wings – (5) Chicago Black Hawks

Stanley-Cup-Finale (1) Boston Bruins – (3) Detroit Red Wings

Stanley-Cup-Sieger Stanley-Cup-Sieger75px|Logo der Boston BruinsBoston Bruins Torhüter: Frank Brimsek

Verteidiger: Dit Clapper (C), Jack Crawford, Flash Hollett, Terry Reardon, Jack Shewchuk, Des Smith

Angreifer: Bobby Bauer, Herb Cain, Roy Conacher, Bill Cowley, Woody Dumart, Mel Hill, Art Jackson, Pat McReavy, Milt Schmidt, Eddie Wiseman Cheftrainer: Cooney Weiland  General Manager: Art Ross

Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, PIM = Strafminuten; Fett: Bestwert Spieler Team GP G A Pts PIM Milt Schmidt Boston 11 5 6 11 9 Eddie Wiseman Boston 11 6 2 8 0 Syd Howe Detroit 9 1 7 8 0 Carl Liscombe Detroit 9 4 3 7 12 Nick Metz Toronto 7 3 4 7 0 Flash Hollett Boston 11 3 4 7 8 Cully Dahlstrom Chicago 5 3 3 6 2 Terry Reardon Boston 11 2 4 6 6 Roy Conacher Boston 11 1 5 6 4 Syl Apps Toronto 7 3 2 5 0 Gordie Drillon Toronto 7 3 2 5 2 Herb Cain Boston 11 3 2 5 5

Beste Torhüter Die kombinierte Tabelle zeigt die drei besten Torhüter in der Kategorie Gegentorschnitt sowie den jeweils Führenden in Shutouts und Siegen.

Abkürzungen: GP = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert; Sortiert nach Gegentorschnitt.Erfasst werden nur Torhüter mit 120 absolvierten Spielminuten. Spieler Team GP Min W L GA SO GAA Dave Kerr NY Rangers 3 192:01 1 2 6 0 1,87 Frank Brimsek Boston 11 677:37 8 3 23 1 2,04 Turk Broda Toronto 7 437:37 3 4 15 0 2,06

Weblinks Stanley-Cup-Playoffs 1941 auf hockey-reference.com Alle Boxscores der Playoffs auf bigmouthsports.com (PDF-Dokument, 713 kB)

#1941 Kategorie:Eishockeyveranstaltung 1941