Die Playoffs um den Stanley Cup des Jahres 1943 begannen am 21. März 1943 und endeten am 8. April 1943 mit dem 4:0-Sieg der Detroit Red Wings über die Boston Bruins. Die Red Wings errangen damit ihren insgesamt dritten Titel sowie ihren ersten seit 1937. Zugleich bestritten sie ihr drittes Endspiel in Folge, nachdem sie in den letzten beiden Jahren jeweils eine Finalniederlage hinnehmen mussten; dabei 1941 gar mit dem gleichen Ergebnis (0:4) gegen Boston. Darüber hinaus hatten sie mit Carl Liscombe den Topscorer der Playoffs in ihren Reihen.
Die Playoffs 1943 waren die ersten in der Ära der Original Six und gingen daher mit einem veränderten Modus einher, so qualifizierten sich fortan nur noch vier statt sechs Teams für die post-season.
Modus Für die Playoffs qualifizierten sich die vier besten Teams der Liga. Im Halbfinale standen sich der Erste und der Dritte sowie der Zweite und der Vierte der Abschlusstabelle gegenüber. Die jeweiligen Sieger bestritten anschließend das Stanley-Cup-Finale.
Alle Serien wurden dabei im Best-of-Seven-Modus ausgetragen, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Weiterkommen benötigte. Das höher gesetzte Team hatte dabei in den ersten beiden Spielen Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselte das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hatte die höher gesetzte Mannschaft in den Spielen 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.
Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden blieben, folgte die Overtime. Sie endete durch das erste erzielte Tor (Sudden Death).
Qualifizierte Teams (1) (2) (3) (4)
Playoff-Baum
Halbfinale (1) Detroit Red Wings – (3) Toronto Maple Leafs
(2) Boston Bruins – (4) Canadiens de Montréal
Stanley-Cup-Finale (1) Detroit Red Wings – (2) Boston Bruins
Stanley-Cup-Sieger Stanley-Cup-Sieger125px|Logo der Detroit Red WingsDetroit Red Wings Torhüter: Johnny Mowers
Verteidiger: Ebbie Goodfellow, Harold Jackson, Jimmy Orlando, Cully Simon, Jack Stewart, Eddie Wares
Angreifer: Sid Abel (C), Adam Brown, Connie Brown, Mud Bruneteau, Joe Carveth, Les Douglas, Joe Fisher, Don Grosso, Syd Howe, Carl Liscombe, Alex Motter, Harry Watson Cheftrainer & General Manager: Jack Adams
Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, PIM = Strafminuten; Fett: Bestwert Spieler Team GP G A Pts PIM Carl Liscombe Detroit 10 6 8 14 2 Sid Abel Detroit 10 5 8 13 4 Art Jackson Boston 9 6 3 9 7 Mud Bruneteau Detroit 9 5 4 9 0 Buddy O’Connor Montréal 5 4 5 9 0 Flash Hollett Boston 9 0 9 9 4 Joe Carveth Detroit 10 6 2 8 4 Bill Cowley Boston 9 1 7 8 4 Toe Blake Montréal 5 4 3 7 0 Gordie Drillon Montréal 5 4 2 6 0 Herb Cain Boston 7 4 2 6 0 Don Grosso Detroit 10 4 2 6 10
Beste Torhüter Die kombinierte Tabelle zeigt die drei besten Torhüter in der Kategorie Gegentorschnitt sowie den jeweils Führenden in Shutouts und Siegen.
Abkürzungen: GP = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), W = Siege, L = Niederlagen, GA = Gegentore, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt; Fett: Bestwert; Sortiert nach Gegentorschnitt.Erfasst werden nur Torhüter mit 120 absolvierten Spielminuten. Spieler Team GP Min W L GA SO GAA Johnny Mowers Detroit 10 679:39 8 2 22 2 1,94 Turk Broda Toronto 6 439:39 2 4 20 0 2,73 Paul Bibeault Montréal 5 319:31 1 4 18 1 3,38
Weblinks Stanley-Cup-Playoffs 1943 auf hockey-reference.com Alle Boxscores der Playoffs auf bigmouthsports.com (PDF-Dokument, 637 kB)
#1943 Kategorie:Eishockeyveranstaltung 1943