mini|Isolde Charim (2015) Isolde Charim (* 6. Jänner 1959 in Wien) ist eine österreichische Philosophin und Publizistin.
Leben Charim studierte Philosophie in Wien und Berlin und arbeitet als freie Publizistin und ständige Kolumnistin der taz, der Wiener Zeitung und des Falters. Von 2007 bis 2019 war sie wissenschaftliche Kuratorin am Bruno Kreisky Forum.Politik & Emotionen; orf.at vom 1. Februar 2018, abgerufen am 13. April 2026.zsolnay.at: Isolde Charim; abgerufen am 13. April 2026 Weiters lehrte sie an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien.Universität Wien: Dr. Isolde Charim; abgerufen am 13. April 2026
Aus Anlass der Regierungsbildung der ÖVP mit der FPÖ im Jahr 2000 gründete Charim gemeinsam mit Robert Misik und mit Doron Rabinovici die Plattform Demokratische Offensive. Sie rief im Februar 2000 zu einer Demonstration auf dem Wiener Heldenplatz auf, an der mehr als 100.000 Menschen teilnahmen.Matthias Dusini: I. Ch. und die Anderen; falter.at vom 13. März 2018, abgerufen am 13. April 2026.Die Zivilgesellschaft ist keine Partei; derstandard.at vom 28. Februar 2018, abgerufen am 13. April 2026.
Sie war Jurorin der österreichischen Auszeichnung Paul-Watzlawick-Ehrenring in den Jahren 2019 und 2020., watzlawickehrenring.at, abgerufen am 28. Juni 2020.
Preise und Auszeichnungen 2006: Preis der Stadt Wien für Publizistikderstandard.at vom 21. Dezember 2006: Publizistik-Preis für Isolde Charim; abgerufen am 13. April 2026 2018: Philosophischer Buchpreis für Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert 2018: proZukunft Top Ten der Zukunftsliteratur 2018, für Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert 2022: Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 2023: Tractatus-Preis für Die Qualen des NarzissmusInterview auf philomag.de
Werke Gewerkschaften, Kammern, Sozialpartnerschaft und Parteien nach der Wende: mit Erfahrungen aus Schweden, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Herausgegeben von Heinz Füreder, ÖGB-Verlag, Wien 2000, ISBN 978-3-7035-0831-8. Österreich: Berichte aus Quarantanien. Herausgeberin gemeinsam mit Doron Rabinovici. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-518-12184-9. Der Althusser-Effekt: Entwurf einer Ideologietheorie. Passagen, Wien 2002, ISBN 978-3-85165-475-2 (2. Auflage 2018, ISBN 978-3-7092-0342-2). Lebensmodell Diaspora: Über moderne Nomaden. Herausgeberin gemeinsam mit Gertraud Auer Borea. Transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1872-3. Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert. Zsolnay. Wien 2018, ISBN 978-3-552-05888-0. Die Qualen des Narzissmus. Zsolnay. Wien 2022, ISBN 978-3-552-07309-8.
Übersetzungen Slavoj Žižek: Was Sie immer schon über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten. Übersetzung aus dem Englischen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002, ISBN 978-3-518-29180-1.
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