Wolodymyr Stepanowytsch Ikonnykow (, ; * in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 26. November 1923 in Kiew, Ukrainische SSR) war ein ukrainisch-russischer Historiker, Professor und Dekan an der St.-Wladimir-Universität in Kiew. mini|Wolodymyr Ikonnykow 1913
Leben Wolodymyr Ikonnykow ging zwischen 1852 und 1861 an der Kiewer Kadettenanstalt zur Schule. Von 1861 an studierte er an der Abteilung für russische Geschichte der Fakultät für Geschichte und Philologie der Universität Kiew, die er 1865 absolvierte. In den Jahren 1866/67 war er als Privatprofessor in Charkiw und 1867 in Odessa tätig.Eintrag zu Wolodymyr Ikonnykow in der Enzyklopädie der Geschichte der Ukraine; abgerufen am 14. März 2018 (ukrainisch). Seinen Magister in Russisch verteidigte er 1867 und seine Dissertation in Geschichte 1869 an der Kaiserlichen Universität Neurusslands in Odessa. Von 1868 an arbeitete er als Assistenzprofessor an der Universität Kiew, an der er 1870 außerordentlicher und 1871 ordentlicher Professor wurde. 1893 wurde ihm dort der Ehrentitel ausgezeichneter Professor verliehen.Eintrag zu Wolodymyr Ikonnykow in der Ukrainischen Sowjetenzyklopädie; abgerufen am 14. März 2018 (ukrainisch). Von 1877 bis 1880 und erneut von 1883 bis 1887 war er Dekan der Fakultät für Geschichte und Philologie der Universität Kiew.
Ikonnykow war einer der Gründer und von 1873 bis 1877 sowie von 1893 bis 1895 Vorsitzender der Historischen Gesellschaft von Nestor dem Chronisten (). Zwischen 1904 und 1921 war er Vorsitzender der Kiewer archäologischen Kommission. Als Chefredakteur der Kiewer Universitätsnachrichten war er in den Jahren 1873 bis 1913 tätig.
1893 wurde er korrespondierendes und 1914 Vollmitglied der Petersburger Akademie der Wissenschaften, 1920 wurde er Mitglied der Allukrainischen Akademie der Wissenschaften.Biografie Wolodymyr Ikonnykow auf der Webpräsenz der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine; abgerufen am 14. März 2018 (ukrainisch).Eintrag zu Ikonnikov, Vladimir in der Encyclopedia of Ukraine; abgerufen am 14. März 2018 (englisch). Er starb 81-jährig in Kiew und wurde auf dem Schtschekawyzke-Friedhof () beerdigt.
Ehrungen 1871 Sankt-Stanislaus-Orden 2. Klasse 1874 Orden der Heiligen Anna 2. Klasse 1886 Orden des Heiligen Wladimir 3. Klasse 1890 Sankt-Stanislaus-Orden 1. Klasse 1916 Orden der Heiligen Anna 1. KlasseEintrag zu Wolodymyr Ikonnykow in der Enzyklopädie der Geschichte der Ukraine; abgerufen am 14. März 2018 (ukrainisch).
Weblinks
Eintrag zu Wolodymyr Ikonnykow in der Enzyklopädie der modernen Ukraine (ukrainisch) Biografie Wolodymyr Ikonnykow auf der Webpräsenz der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew (ukrainisch) Eintrag zu Wolodymyr Ikonnykow in der Kiew-Enzyklopädie (ukrainisch) Wolodymyr Ikonnykow in der Großen Sowjetenzyklopädie (russisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Historiker Kategorie:Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Hochschullehrer (Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew) Kategorie:Absolvent der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Wladimir Kategorie:Träger des Ordens der Heiligen Anna Kategorie:Träger des Sankt-Stanislausordens (Russland) Kategorie:Person (Russisches Kaiserreich) Kategorie:Ukrainer Kategorie:Geboren 1841 Kategorie:Gestorben 1923 Kategorie:Mann