Unter einer Scribilita (auch Scriblita oder ScriplitaJohann Heinrich Dierbach: Beiträge zur pharmakologischen Geschichte des Honigs. In: Archiv der Pharmacie, eine Zeitschrift des Apotheker-Vereins in Norddeutschland. Band 76, 1841, S. 75–91, 222–237, hier S. 230 f. (eingeschränkte Vorschau).) wurde im antiken Rom ein dünner Kuchen verstanden, der eine Art Käsekuchen darstellte. Er wurde heiß gegessen und bestand aus Mehl und Käse, worüber Honig gegossen wurde.Anthony Rich: Illustrirtes Wörterbuch der römischen Alterthümer mit steter Berücksichtigung der griechischen. Firmin Didot, Paris/Leipzig 1862, S. 553 (Digitalisat). Nach einer anderen Quelle wurden die ursprünglichen Scribilitae mit Grieß gemacht. Hinzu kamen Schafskäse, Honig, Eier, Pinienkerne und Salz; dann wurde die Masse auf einen Teig aus Weizenmehl, Eiern, Butter und Salz gegeben und gebacken. Scribilita – Soleil de Brocéliande (frz.), abgerufen am 14. März 2018. Ein Rezept wird in Catos De agri cultura beschriebenCato, De agri cultura 78 (lateinisch), abgerufen am 14. März 2018..

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Feine Backware Kategorie:Altrömische Küche