Raxen ist ein Ort im Oberen Mürztal in der Steiermark wie auch Ortschaft der Gemeinde Neuberg an der Mürz im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.
Geographie Raxen befindet sich 6 Kilometer nordnordöstlich von Mürzzuschlag und 8½ km östlich von Neuberg.
Die Streusiedlung Raxen liegt im oberen Tal des Raxenbachs (Raxengraben genannt), an der Straße nach Reichenau im Schwarzatal. Zum Ortschaftsgebiet gehören die Häuser an der Preinergscheidstraße (L103/L135) und an der Sonnleiten (Sonnleitnerweg) einschließlich der dortigen zerstreuten Häuser Preiner Gscheid, die Streulagen Koglergraben (10 Häuser) und die zerstreuten Häuser Rax auf dem Raxmassiv (13 Häuser), darunter insbesondere die Reißtalerhütte (nicht bewirtschaftet), das Karl-Ludwig-Haus und das Waxriegelhaus (direkt an der Landesgrenze), sowie auch die Ortslage Waldbach südlich (5 Häuser). Zusammen umfasst die Ortschaft etwa 45 Adressen mit ebenso vielen ständigen Einwohnern.
Zum Ortschaftsgebiet gehören auch etliche Almen an der Rax (Hauptgipfel Heukuppe mit ) wie auch südlich an der Großen Scheibe ().
Geschichte Die Talung erscheint schon 1314 als in der Rachsen,Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen 2. 547, 548, Nr. 78, 85; Angaben nach Richard Müller: Neue Vorarbeiten zur altösterreichischen Namenkunde. In: Blätter des Vereines für Landeskunde von Niederösterreich. N.F., 34 Jg, 1900, S. 394 (ganzer Artikel S. 343–419; ganzes Heft, pdf, bibliothekskatalog.noel.gv.at; dort S. 410). 1327 als vallis (aqua) Rehisen.Zahn: Ortsnamenbuch der Steiermark im Mittelalter. S. 388; Angaben nach op.cit. Müller, mit Korrektur, S. 394, Anm. 1. Es bildet die Stammfassung der Namen hier, ihre Einwohner hießen wohl die Rehsener, die Rax selbst erscheint als deren Rechsener/Rächsner albm 1345. Der Name wird auf ein mittelhochdeutsches , zu althochdeutsch ‚sich räuspern, heftig spucken‘ zurückgeführt, verwandt mit ‚Rachen‘, in der Bedeutung wohl auf die Wasserführung bezogen.
1824 ist der Ort als Grenzort des Herzogtums Steiermark zu Österreich mit 24 Häusern erwähnt,Georg Goeth: Das Herzogthum Steiermark: geographisch-statistisch-topographisch dargestellt und mit geschichtlichen Erläuterungen versehen. Band 1, Verlag Heubner, 1840, Steuergemeinde Kapellen, Zur Gemeinde gehören … b), S. 340 (). 1885 mit 23 Häusern und 208 Einwohnern.Josef Andreas Janisch: Topographisch-statistisches Lexikon von Steiermark, mit historischen Notizen und Anmerkungen. Leykam 1885. Band 2, S. 661.
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Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag Kategorie:Geographie (Neuberg an der Mürz) Kategorie:Rax Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Mürz Kategorie:Ersterwähnung 1314