Das Amt Vörden wurde um 1365 im Hochstift Osnabrück gegründet, dem es bis 1808 angehörte. Alle Ämter im Hochstift Osnabrück hatten im Mittelalter ihren Sitz auf Burgen, die der Bischof von Osnabrück hatte errichten lassen, um sein Gebiet gegen feindliche Übergriffe zu sichern. Die jüngste der auf diese Weise entstandenen Stiftsburgen war die Burg Vörden.Bistum Osnabrück: St. Paulus – Vörden
Zu dem mittelalterlichen und (früh)neuzeitlichen Amt Vörden gehörten neben den Kirchspielen Vörden, Bramsche, Engter und UeffelnHans-Walter Pries: Amt Vörden. Daten. 9. Mai 2006 nach Auffassung der damaligen Fürstbischöfe von Osnabrück auch die Kirchspiele Damme und Neuenkirchen,Bistum Osnabrück: St. Paulus – Vörden eine Zuordnung, die allerdings vom Hochstift Münster nicht anerkannt wurde.
Nach dem Untergang der Hochstifte Osnabrück und Münster wurde 1817 der größte Teil des Amtes dem Königreich Hannover (Landdrostei Osnabrück) zugeordnet. Der Sitz des hannoverschen Amtes wurde nach Malgarten verlegt, da der Flecken Vörden nach der Zuordnung der Kirchspiele Damme und Neuenkirchen zum Großherzogtum Oldenburg am Rand des neuen Amtes lag.
Das hannoversche Amt erhielt den Namen „Amt Vörden in Malgarten“. Diesen Namen behielt es, nachdem 1866 das Königreich Hannover vom Königreich Preußen annektiert worden war. Das nunmehr preußische Amt in der Provinz Hannover bestand bis 1885, dem Jahr der Gründung des Landkreises Bersenbrück, in dem es aufging.Epe (Bramsche)/Amt Vörden zu Malgarten. wiki.genealogy.net
Gemeinden Bei seiner Aufhebung im Jahre 1885 umfasste das Amt die folgenden Gemeinden:Preußisches Gemeindeverzeichnis 1871 Achmer Bieste Bramsche Engter Epe Evinghausen Hesepe Hinnenkamp Hörsten Kalkriese Pente Rieste Schleptrup Sögeln Vörden
Einzelnachweise
Vorden Kategorie:Hochstift Osnabrück Kategorie:Geschichte (Landkreis Osnabrück) Kategorie:Geschichte (Landkreis Vechta) Kategorie:Neuenkirchen-Vörden Vorden Kategorie:Aufgelöst 1885 Vorden