Kirschheide war ein Wohnplatz auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Kürten im Rheinisch-Bergischen Kreis.
Lage und Beschreibung Die Ortschaft lag östlich von Ahlendung an einer Verbindungsstraße zwischen Heid und Sülze. Die Ortschaft fiel um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert wüst. Heute ist dort land- bzw. forstwirtschaftliche Fläche. Der Kirchheider WegNach Interpretation des örtlichen Geschichtsvereins entspringt der Straßenname Kirchheider Weg einer falschen Verhochdeutschung von Kirschheide. in Sülze und das Flurstück An der Kirschheide erinnern an den Ort.
Geschichte Der Ort ist auf der Preußischen Neuaufnahme von 1892 erstmals als Kirschheide verzeichnet. Auf den Messtischblättern von 1909 ist der Ort nicht mehr eingezeichnet, sowohl Gebäude als auch Weg sind weg.
Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Kirschheide 1871 mit einem Wohnhaus und drei Einwohnern auf. Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 wird ein Wohnhaus mit einem Einwohner angegeben.Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888. Kirschheide gehörte zur Bürgermeisterei Kürten im Kreis Wipperfürth. Ab dem Jahr 1895 wurde der Ort nicht mehr in den offiziellen Statistiken aufgeführt.Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil von Kürten Kategorie:Wüstung in Kürten